Fasten? Naja. So etwas ähnliches.
40 Tage ohne Fleisch. Hauptsächlich bio.
Ok, eigentlich nicht so schwierig, bin kein großer Fleischesser und der Großteil meiner Lebensmittel sind bio.
40 Tage ohne Süßigkeiten - nicht ohne Zucker, aber Süßigkeiten reduziert.
Hm, das könnte etwas schwieriger werden. Ich bin definitiv eine Süße. Eis, Schokolade, usw. mag ich alles sehr gern.
Ein gutes Frühstück, eine Hauptmahlzeit, kleine Nebenmahlzeiten. Eigentlich sollte das ja eh so sein. Eigentlich.
Aber warum wieso weshalb das alles?
Am Aschermittwoch fängt ja traditionell die Fastenzeit an. Wobei dieses traditionell irgendwie ein bissal schon zum Schmunzeln anregt, denn ich kenne niemanden in meiner Familie oder Freundeskreis der wirklich fastet. Also, Suppen, Flüssigkeiten - finito.
Aber - dieser Gedanke der Reduktion hat mich sehr angesprochen. Vor allem ist es für mich ein guter Zeitpunkt um wieder wirklich bewusster zu essen. Durch meine Selbstständigkeit bin ich schon kurzeitig in Fast-Food-Essverhaltensweisen abgerutscht.
Seltsamer weise wird bei Essenseinladungen der Satz "tut mir leid ich esse kein Fleisch" mit dem Zusatz "es ist Fastzeit" viel eher akzeptiert als ohne.
Von diesen 40 Tagen ist bereits fast eine Woche rum und ich muss sagen, ich halt mich ganz gut. Kein Fleisch. Viel Gemüse, Obst, und meine einzigen Süßkeiten sind Biokompott in Soyajoghurt sowie mein Müsli in der Früh. Aja und Vollkornkekse. Ich sollte wohl gar nicht erzählen, was ich da vorher so gemampft habe.
Gestern gabs aber gleich einen Streitpunkt - naja, der zweite. Mein Mann meint Kompott wäre ja viel zu süß. Hat er nicht unrecht. Aber Kompott basiert auf Obst und ist daher meiner Meinung nach nicht gleich zu setzen mit einem Schokopudding oder ähnlichem. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich meinem Mann die Wette abgejuckst habe, dass wenn ich die 40 Tage schaffe, er aufhören muss zu rauchen. Die Wette ist er vermutlich auch nur eingegangen weil er sich sicher ist, dass ich 40 Tage ohne Süßigkeiten nicht schaffe. Ich hab mein Angebot dann angepasst und verlangt, dass er wenigstens 40 Tage nicht mehr raucht und wenn sie ihm dann wirklich noch schmecken, kann er sich danach wieder eine Zigarette anzünden.
Was ich eigentlich noch ansprechen wollte waren die Mohnnudeln, der zweite Streitpunkt. Die wollt er mir auch nicht durchgehen lassen. Hmm. Ja gut, die seh ich vielleicht noch ein - wobei die bestehen hauptsächlich aus Germteig. Einzig die Mohn-Zucker-Mischung macht sie süß. Ja, das klingt jetzt alles nach ein bissal selbstbelügen.
Vielleicht liegts an der Eingewöhnungsphase? ;-)
Was ich aber durchaus sagen kann ist, dass es nicht leicht ist vegetarisch zu essen in einem Restaurant/Gasthaus. Wir waren am Wochenende zu Mittag aus und auf der Speisekarte fanden sich nur Fleischgerichte. Ausschließlich. Ich hab dann Fisch gewählt. Und ja, für mich ist Fisch auch ein Tier also zählt es nicht wirklich wenn man sagt, man ernährt sich fleischlos und dann isst man aber Fisch. Das ist für mich nicht ganz logisch, aber ich nehm den Fisch wenns sonst nicht anders geht.
Als ich heute mal unterwegs war und dann plötzlich hinter einem Traktor mit offenem Anhänger fuhr, wurde mir bewusst, dass ich mich in gewisser weise besser fühle, im Sinne von richtig. Also, die Tierhaltung und Schlachtung unserer Kühe, Schafe, etc. liegt mir seit Langem etwas schwer im Magen, und als ich da so die Kuh in dem kleinen Transporter sah - natürlich weiß ich nicht sicher, ob sie zum Schlachter gebracht wurde - da wurde mir klar, dass diese Lebensweise sich besser mit meiner Einstellung vereinbart. Dass ich mich so authentischer fühle. Wie kann man sich nämlich sonst über die Umstände bei der Schlachtung oder die armen Viecherl aufregen aber sie trotzdem essen? Nein, das wäre irgendwie nicht richtig. Und wenn man sie isst, dann sollte man nämlich dabei zusehen können wie das Fleisch das wir sonst anonym im Supermarkt kaufen wirklich auf unserem Teller landet.
Mahlzeit!
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Montag, 18. Februar 2013
Montag, 28. Mai 2012
Unser Hochbeet
Hui, wie die Zeit vergeht. So schnell sind ein paar Tage rum ohne Posten.
Zum erzählen gäbs viel - ich fang mal an.
Vor ein paar Wochen haben wir ja ein improvisiertes Hochbeet gebaut. Ich hatte einige Pflanzen geschenkt bekommen und musste mir also was einfallen lassen. Wohin damit? Wohin mit den kleinen Paprikapflänzchen, dem Kopfsalat, Rucola, Tomaten und Blumen? Ein Hochbeet musste her. Aber wie auf die schnelle bevor mir die Pflänzchen eingingen weil sie mehr Platz brauchten?
Es war ein Wochenende als mein Mann und ich etwas gelangweilt auf dem Sofa rumlagen - was tun? Ich wollte raus. Er nicht so unbedingt. Habs dann doch irgendwie geschafft und wir haben anfangs nur mal darüber geredet was wir machen könnten wegen den Pflanzen - dann plötzlich folgten Taten. Tja, so ist das mit der Spontanität.
Gefunden haben wir eine alte Holzkiste, die war noch im Keller und nahm sowieso nur unnötig Platz weg. Sie wurde mal für ein Musikfestival gebaut, darin war damals irgendein technisches Gerät verbaut. Jetzt war die Kiste leer, alte Dekokieselsteine hatten wir auch nocht, die sinnlos rumlagen. Die bildeten die Grundlage. Löcher in den Boden gebohrt (hab ich selbst - stolzbin), mit Plastikplane ausgelegt, dann Steine rein und Pflanzenerde drauf. Die Kiste haben wir dann beim Teich auf alten Ziegelsteinen erhöht abgestellt. Das war ein Spaß - zwar anstrengend aber das nenn ich mal sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Es war aber klar, dass das nur eine Notlösung sein würde. Einige der Pflanzen hab ich dann auch einfach in größere Töpfe umgezogen, weil die Eisheiligen noch nicht vorbei waren.
Das wiederum wusste ich aber nur, weil ich mir kurz zuvor ein Bio-Gartenbuch gekauft hatte. Darin hab ich einiges über Mischkultur gelernt. Es war aber klar, wir müßen da was richtiges bauen, was stabiles, das für länger sein soll. Von unseren Vermietern haben wir das Holz, Werkzeug und Kompost zur Verfügung gestellt bekommen und dann gings ans Eingemachte.
Mein Mann hat in der Hitze Holzpflöcke in den Boden geschlagen, Bretter dazwischen - allein das hat schon einen halben Tag gedauert. Am nächsten Tag haben wir dann Äste, Grünschnitt und Laub gesammelt. Mit der Schubkarre die Komposterde geholt und darauf dann die Pflanzenerde.
Mit Berücksichtigung auf gute Nachbarschaft hab ich dann die Pflanzen vorsichtig umgesiedelt, dann waren auch die Eisheiligen hinüber und die restlichen Pflanzen durften raus. Wir haben außer ein wenig Erde und Rindenmulch nichts gekauft. Größtenteils war alles vorhanden, das haben wir einfach sinnvoll wiederverwendet. Naja... ein paar Pflanzen mehr sinds dann noch geworden. Ich konnte ihren "Nimm mich noch mit"-Rufen einfach nicht widerstehen.
Ein magischer Ort scheint das nun zu sein. Jeden Tag in der Früh und wenn ich vom Studio nachhause komme gehe ich hin. Könnte einfach nur dastehen und zuschauen. Viele Spinnen haben wir dort - im Haus brauch ich sie nicht, dort draußen stören sie mich aber nicht. Spinnen sind ja immer ein Zeichen von guter Energie. Und es ist deren "Haus" also respektiere ich sie. Schmetterlinge kommen auch viele, und einige Libellen, noch kleine, die sicher bald wieder große Brummer werden. Es scheint als hätten wir dort ein kleines verstecktes Paradies geschaffen.
Tatataaa hier ist es:
Ganz links in der Kiste: Radieschen, Kopfsalat, Bienenweide (Blumenmischung)
Im Hochbeet: Radieschen, Kohlrabi, Kopfsalat, Dill, Basilikum, Rucola, Gurke, Paprika, Habanero
Unten in den Töpfen: Duftbrombeere (Blume), Zitronenmelisse, Bienenweide und in dem langen Blumenkasten sind noch weitere Blumen ausgesät.
Ein paar Erneuerungen gibts bereits. Ein Windspiel hängt jetzt noch (hatte ich auch noch bei meinem Krimskrams) und ein Topf mit den Hortensien.
Was man nicht sieht ein paar Meter weiter haben meine Nachbarin und ich ganz wild einfach Kartoffel die schon starke Triebe hatten in der Erde verbuddelt. Mit Ziegelsteinen haben wir das kleine "Beet" gekennzeichnet. Es hat funktioniert. Von den zwei Reihen blüht eine schon ganz aufgeregt. Dort wächst auch unsere Petersilie, sowie zwei Kürbissorten.
So, das Unwetter, während ich das hier geschrieben habe ist vorbei, ich muss gleich mal wieder raus und sehen wie es meinen "Kinderlein" geht. :-)
Noch einen schönen Feiertag, bis bald im kreativen Garten.
Zum erzählen gäbs viel - ich fang mal an.
Vor ein paar Wochen haben wir ja ein improvisiertes Hochbeet gebaut. Ich hatte einige Pflanzen geschenkt bekommen und musste mir also was einfallen lassen. Wohin damit? Wohin mit den kleinen Paprikapflänzchen, dem Kopfsalat, Rucola, Tomaten und Blumen? Ein Hochbeet musste her. Aber wie auf die schnelle bevor mir die Pflänzchen eingingen weil sie mehr Platz brauchten?
Es war ein Wochenende als mein Mann und ich etwas gelangweilt auf dem Sofa rumlagen - was tun? Ich wollte raus. Er nicht so unbedingt. Habs dann doch irgendwie geschafft und wir haben anfangs nur mal darüber geredet was wir machen könnten wegen den Pflanzen - dann plötzlich folgten Taten. Tja, so ist das mit der Spontanität.
Hochbeet - die Erste
Gefunden haben wir eine alte Holzkiste, die war noch im Keller und nahm sowieso nur unnötig Platz weg. Sie wurde mal für ein Musikfestival gebaut, darin war damals irgendein technisches Gerät verbaut. Jetzt war die Kiste leer, alte Dekokieselsteine hatten wir auch nocht, die sinnlos rumlagen. Die bildeten die Grundlage. Löcher in den Boden gebohrt (hab ich selbst - stolzbin), mit Plastikplane ausgelegt, dann Steine rein und Pflanzenerde drauf. Die Kiste haben wir dann beim Teich auf alten Ziegelsteinen erhöht abgestellt. Das war ein Spaß - zwar anstrengend aber das nenn ich mal sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Es war aber klar, dass das nur eine Notlösung sein würde. Einige der Pflanzen hab ich dann auch einfach in größere Töpfe umgezogen, weil die Eisheiligen noch nicht vorbei waren.
Hochbeet - die Zweite
Das wiederum wusste ich aber nur, weil ich mir kurz zuvor ein Bio-Gartenbuch gekauft hatte. Darin hab ich einiges über Mischkultur gelernt. Es war aber klar, wir müßen da was richtiges bauen, was stabiles, das für länger sein soll. Von unseren Vermietern haben wir das Holz, Werkzeug und Kompost zur Verfügung gestellt bekommen und dann gings ans Eingemachte.
Mein Mann hat in der Hitze Holzpflöcke in den Boden geschlagen, Bretter dazwischen - allein das hat schon einen halben Tag gedauert. Am nächsten Tag haben wir dann Äste, Grünschnitt und Laub gesammelt. Mit der Schubkarre die Komposterde geholt und darauf dann die Pflanzenerde.
Mit Berücksichtigung auf gute Nachbarschaft hab ich dann die Pflanzen vorsichtig umgesiedelt, dann waren auch die Eisheiligen hinüber und die restlichen Pflanzen durften raus. Wir haben außer ein wenig Erde und Rindenmulch nichts gekauft. Größtenteils war alles vorhanden, das haben wir einfach sinnvoll wiederverwendet. Naja... ein paar Pflanzen mehr sinds dann noch geworden. Ich konnte ihren "Nimm mich noch mit"-Rufen einfach nicht widerstehen.
Ein stilles Paradies
Ein magischer Ort scheint das nun zu sein. Jeden Tag in der Früh und wenn ich vom Studio nachhause komme gehe ich hin. Könnte einfach nur dastehen und zuschauen. Viele Spinnen haben wir dort - im Haus brauch ich sie nicht, dort draußen stören sie mich aber nicht. Spinnen sind ja immer ein Zeichen von guter Energie. Und es ist deren "Haus" also respektiere ich sie. Schmetterlinge kommen auch viele, und einige Libellen, noch kleine, die sicher bald wieder große Brummer werden. Es scheint als hätten wir dort ein kleines verstecktes Paradies geschaffen.
Tatataaa hier ist es:
Ganz links in der Kiste: Radieschen, Kopfsalat, Bienenweide (Blumenmischung)
Im Hochbeet: Radieschen, Kohlrabi, Kopfsalat, Dill, Basilikum, Rucola, Gurke, Paprika, Habanero
Unten in den Töpfen: Duftbrombeere (Blume), Zitronenmelisse, Bienenweide und in dem langen Blumenkasten sind noch weitere Blumen ausgesät.
Ein paar Erneuerungen gibts bereits. Ein Windspiel hängt jetzt noch (hatte ich auch noch bei meinem Krimskrams) und ein Topf mit den Hortensien.
Was man nicht sieht ein paar Meter weiter haben meine Nachbarin und ich ganz wild einfach Kartoffel die schon starke Triebe hatten in der Erde verbuddelt. Mit Ziegelsteinen haben wir das kleine "Beet" gekennzeichnet. Es hat funktioniert. Von den zwei Reihen blüht eine schon ganz aufgeregt. Dort wächst auch unsere Petersilie, sowie zwei Kürbissorten.
So, das Unwetter, während ich das hier geschrieben habe ist vorbei, ich muss gleich mal wieder raus und sehen wie es meinen "Kinderlein" geht. :-)
Noch einen schönen Feiertag, bis bald im kreativen Garten.
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Montag, 14. Mai 2012
Einkaufsverhalten - bio und logisch
Seit ca. 6 Wochen ernähre ich mich hauptsächlich biologisch.
Mit Beginn April hab ich mir ein Budgetlimit gesetzt, wieviel ich für Essen diesen Monat ausgeben möchte. Ende des Monats lag ich sogar 50 Euro darunter. Wie geht sowas und vor allem wie geht das alles bio?
Ganz einfach - und man muss nicht mal auf die zweifelhaften Bioprodukte von Supermärkten oder Discountern zugreifen. Ich kaufe 2 mal in der Woche ein. Montags und Freitags. Alle Einkäufe sind geplant, das heißt ich weiß genau was ich kaufen möchte, hin und wieder landet natürlich dann ein Extrastück im Korb aber in der Endsumme macht das nicht viel aus.
Montags kaufe ich im Bioladen ein. Dieser "Biosupermarkt" führt außer der eigenen Marke (Ein Zusammenschluss aus mehreren bäuerlichen Biolieferanten) auch große Biomarken. Diese sogenannten großen Marken kaufe ich nur wenns unbedingt sein muss, denn auch hier bin ich sehr skeptisch. Nur weil die verwendeten Lebensmittel unter biologischen Umständen gedeihen durften, ist das Produkt noch lange nicht gesünder und umweltfreundlicher. Ich versuche so viel wie möglich Regionalprodukte zu kaufen. Zur jetztigen Zeit wo es noch nicht so viel regionales Gemüse gibt, kaufe ich dort im Laden auch keines. Fast alles ist importiert aus Italien, Argentinnen, etc. Das ist für mich auch nicht sehr vertretbar.
Was ich kaufe ist Brot, Mehlspeise, Wasser (gibt es nur dort in einer Glas-Pfandflasche), Säfte, Mehl, Gemüse aus Österreich (im Moment noch nicht so viel) eventuell Milch, Joghurt oder Topfen, Sojaprodukte (vieles ist noch in Plastik, was mich stört). Wobei ich versuche die Milchprodukte wirklich einzuschränken. Ich kaufe dann mal ein Glas Sauerrahm mit dem ich wirklich auch länger auskomme. Meist halten sich diese Produkte auch 3-4 Tage über die Mindestverbrauchsdauer.
Was mir dann noch fehlt bestelle ich online über ein Bio-Netswerk. Zumeist kaufe ich dort Gemüse (saisonales direkt aus der Region bezogen und nicht einfach "nur" Österreich), Aufstriche, Tofu, Eier (von seltenen alten Hühnerrassen, diese werden nicht geschlachtet), Katzenfutter (aus einer Bioschlachterei, wird gefroren und portioniert, spart somit auch den Dosenmüll), Nudel (auch regional hergestellt), Bratöl (kann man in der Pfandflasche selber nachfüllen) und diverses. Diese Bestellung hole ich dann freitags ab.
Somit merkt man schon, der ganze Einkauf für die Woche muss geplant werden. Anfangs ist das etwas anstrengend aber man gewöhnt sich schnell daran und es ist auch viel logischer. Außerdem bin ich viel experimentierfreudiger geworden was Reste-Essen betrifft. Da wird halt einfach das übrige Gemüse der Woche in eine Pfanne geworfen, selbstgemachtes Fladenbrötchen dazu, fertig ist ein lecker schneller Imbiss.
Eine weitere Hürde ist das Mittagessen. Ich hab das Privileg meine Mittagspause bei meinen Eltern verbringen zu können und dort kann ich auch zu Mittag essen. Hier spare ich sicher auch eine Menge Geld. Biologisch und vor allem nachhaltig sind die Speisen aber nicht. Ich versuche zwar hin und wieder meine Mutter aufzuklären aber recht viel Interesse kommt mir hier nicht entgegen. Ich könnte jetzt zu ihr sagen "Ich esse das Fleisch nicht, weil ich nicht weiß woher" aber dieser Diskussion gehe ich im Moment noch aus dem Weg. Man will halt auch nicht undankbar sein....
Tja. Leicht ist es nicht.
Aber ich merke schon persönliche Erfolge. Ich esse so viel Gemüse wie noch nie (noch dazu habe ich jetzt mit dem eigenen Anbau begonnen) und ich fühl mich einfach besser. Diese Heißhungerattacken bleiben einfach aus.
Noch nicht ganz. Ein bißchen Katzenfutter kaufe ich auch noch im Supermarkt, ich würde sagen Hälfte bio, die andere Hälfte (leider noch) industrielle Nahrung.
Geschirrspülmittel und Reiniger kaufe ich auch bereits über das Bionetswerk. Einzig das Toilettenpapier kaufe ich noch im Supermarkt. Ich würde also sagen mein Einkauf im Supermarkt - 1 mal im Monat und maximal 10 Euro. Schön langsam beginne ich auch bei den Hygieneartikeln eine Umstellung einzuleiten. Aber ich möchte mich nicht drängen - ich lasse mir dabei Zeit. Diese ganze Umstellung ist ein Prozess. Und manche Prozesse dauern eben, dafür soll es dann aber für immer sein.
Vor allem möchte ich viel mehr selber machen. Wie gesagt, das erste Gemüse ist schon angebaut, auch mit diversen alten Rezepten wie Wipferlsirup probiere ich schon rum. Ich möchte mehr Richtung Selbstversorgung, so gut es eben geht neben einem Fulltime job.
Wer sich für das Thema interessiert kann ich folgende Literatur empfehlen:
Arm aber bio von Rosa Wolff
Der große Bio Schmäh von Clemens G. Arvay
Die Ernährungsdiktatur von Tanja Busse
Die letzten beiden Bücher werde ich demnächst hier ausführlicher vorstellen.
Hier gehts zum Bioladen und hier zum Bio-Netswerk.
Wer wirklich wissen will was in konventioneller Ware so drinnen ist, sollte mal genauer hinsehen und sich Zeit für diese Website nehme: www.abgespeist.de
Spätestens dann ist nichts mehr wie vorher....
Mit Beginn April hab ich mir ein Budgetlimit gesetzt, wieviel ich für Essen diesen Monat ausgeben möchte. Ende des Monats lag ich sogar 50 Euro darunter. Wie geht sowas und vor allem wie geht das alles bio?
Ganz einfach - und man muss nicht mal auf die zweifelhaften Bioprodukte von Supermärkten oder Discountern zugreifen. Ich kaufe 2 mal in der Woche ein. Montags und Freitags. Alle Einkäufe sind geplant, das heißt ich weiß genau was ich kaufen möchte, hin und wieder landet natürlich dann ein Extrastück im Korb aber in der Endsumme macht das nicht viel aus.
Einkauf für eine Woche
Montags kaufe ich im Bioladen ein. Dieser "Biosupermarkt" führt außer der eigenen Marke (Ein Zusammenschluss aus mehreren bäuerlichen Biolieferanten) auch große Biomarken. Diese sogenannten großen Marken kaufe ich nur wenns unbedingt sein muss, denn auch hier bin ich sehr skeptisch. Nur weil die verwendeten Lebensmittel unter biologischen Umständen gedeihen durften, ist das Produkt noch lange nicht gesünder und umweltfreundlicher. Ich versuche so viel wie möglich Regionalprodukte zu kaufen. Zur jetztigen Zeit wo es noch nicht so viel regionales Gemüse gibt, kaufe ich dort im Laden auch keines. Fast alles ist importiert aus Italien, Argentinnen, etc. Das ist für mich auch nicht sehr vertretbar.
Was ich kaufe ist Brot, Mehlspeise, Wasser (gibt es nur dort in einer Glas-Pfandflasche), Säfte, Mehl, Gemüse aus Österreich (im Moment noch nicht so viel) eventuell Milch, Joghurt oder Topfen, Sojaprodukte (vieles ist noch in Plastik, was mich stört). Wobei ich versuche die Milchprodukte wirklich einzuschränken. Ich kaufe dann mal ein Glas Sauerrahm mit dem ich wirklich auch länger auskomme. Meist halten sich diese Produkte auch 3-4 Tage über die Mindestverbrauchsdauer.
Was mir dann noch fehlt bestelle ich online über ein Bio-Netswerk. Zumeist kaufe ich dort Gemüse (saisonales direkt aus der Region bezogen und nicht einfach "nur" Österreich), Aufstriche, Tofu, Eier (von seltenen alten Hühnerrassen, diese werden nicht geschlachtet), Katzenfutter (aus einer Bioschlachterei, wird gefroren und portioniert, spart somit auch den Dosenmüll), Nudel (auch regional hergestellt), Bratöl (kann man in der Pfandflasche selber nachfüllen) und diverses. Diese Bestellung hole ich dann freitags ab.
Somit merkt man schon, der ganze Einkauf für die Woche muss geplant werden. Anfangs ist das etwas anstrengend aber man gewöhnt sich schnell daran und es ist auch viel logischer. Außerdem bin ich viel experimentierfreudiger geworden was Reste-Essen betrifft. Da wird halt einfach das übrige Gemüse der Woche in eine Pfanne geworfen, selbstgemachtes Fladenbrötchen dazu, fertig ist ein lecker schneller Imbiss.
Ohne Fleisch gehts auch
Ich esse mittlerweile sehr wenig Fleisch und kaufe selber gar keines mehr. Es ist jetzt nicht so, dass ich mir gesagt habe, ich werde Vegetarierin es ergibt sich einfach. Ich möchte kein Fleisch mehr essen bei dem ich nicht weiß woher es kommt. Aber es gehört ja noch viel mehr dazu - denn vor allem das Ende des Tierlebens finde ich, ist entscheidend. Da kann noch so oft bio drauf stehen - wenn das Tier unwürdig getötet wurde steht das genauso wenig dafür.
Hürden
Nun gibt es aber auch für mich viele Hürden. Und da meine ich gar nicht das Geld. Denn wie schon oben erwähnt, es ist durchaus leistbar. Mein Einkauf richtet sich aber im Moment noch mehr nach mir - ich bin aber verheiratet, dh. wir sind ein 2 Personen Haushalt. Ich bin der Meinung mein Mann könnte sich auch noch davon ernähren (von der Menge her) er ist aber was das Thema Ernährung, Umwelt, etc. betrifft noch sehr uninteressiert. Er will Fleisch - viel Fleisch. Er will Bier, Cola, Chips, Fertiggerichte. All diese Sachen esse ich nicht mehr und kaufe ich daher auch nicht mehr. Das heißt, wenn er sie will muss er sie selber kaufen. So gesehen geben wir gemeinsam vermutlich doch mehr Geld aus - würde er seine Ernährung umstellen, wären hier definitiv Einsparungen möglich. Er isst zwar wenn ich koche mein Essen auch, aber wie es zB bei der Radieschensuppe war - für ihn ist das dann eine Vorspeise, er hat danach noch Hunger, weil er es nicht mehr gewohnt ist in richtigen Mengen zu Essen.
Eine weitere Hürde ist das Mittagessen. Ich hab das Privileg meine Mittagspause bei meinen Eltern verbringen zu können und dort kann ich auch zu Mittag essen. Hier spare ich sicher auch eine Menge Geld. Biologisch und vor allem nachhaltig sind die Speisen aber nicht. Ich versuche zwar hin und wieder meine Mutter aufzuklären aber recht viel Interesse kommt mir hier nicht entgegen. Ich könnte jetzt zu ihr sagen "Ich esse das Fleisch nicht, weil ich nicht weiß woher" aber dieser Diskussion gehe ich im Moment noch aus dem Weg. Man will halt auch nicht undankbar sein....
Tja. Leicht ist es nicht.
Aber ich merke schon persönliche Erfolge. Ich esse so viel Gemüse wie noch nie (noch dazu habe ich jetzt mit dem eigenen Anbau begonnen) und ich fühl mich einfach besser. Diese Heißhungerattacken bleiben einfach aus.
Nie wieder Supermarkt?
Noch nicht ganz. Ein bißchen Katzenfutter kaufe ich auch noch im Supermarkt, ich würde sagen Hälfte bio, die andere Hälfte (leider noch) industrielle Nahrung.
Geschirrspülmittel und Reiniger kaufe ich auch bereits über das Bionetswerk. Einzig das Toilettenpapier kaufe ich noch im Supermarkt. Ich würde also sagen mein Einkauf im Supermarkt - 1 mal im Monat und maximal 10 Euro. Schön langsam beginne ich auch bei den Hygieneartikeln eine Umstellung einzuleiten. Aber ich möchte mich nicht drängen - ich lasse mir dabei Zeit. Diese ganze Umstellung ist ein Prozess. Und manche Prozesse dauern eben, dafür soll es dann aber für immer sein.
Vor allem möchte ich viel mehr selber machen. Wie gesagt, das erste Gemüse ist schon angebaut, auch mit diversen alten Rezepten wie Wipferlsirup probiere ich schon rum. Ich möchte mehr Richtung Selbstversorgung, so gut es eben geht neben einem Fulltime job.
Wer sich für das Thema interessiert kann ich folgende Literatur empfehlen:
Arm aber bio von Rosa Wolff
Der große Bio Schmäh von Clemens G. Arvay
Die Ernährungsdiktatur von Tanja Busse
Die letzten beiden Bücher werde ich demnächst hier ausführlicher vorstellen.
Hier gehts zum Bioladen und hier zum Bio-Netswerk.
Wer wirklich wissen will was in konventioneller Ware so drinnen ist, sollte mal genauer hinsehen und sich Zeit für diese Website nehme: www.abgespeist.de
Spätestens dann ist nichts mehr wie vorher....
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Sonntag, 1. April 2012
Erinnerungen
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| (C) Melanie Eichenauer, 2011. |
Apropos frisch: heute früh war wieder alles weiß gezuckert. Aber gegen Mittag verflüchtigte sich das bißchen Schnee, der wie Staubzucker über einem Kaiserschmarrn gestreut, da lag.
Zu mittags gabs heute wieder Gesundes. Gemüsesuppe mit Karotten und Dinkelbuchstaben-Nudeln, sowie sowas Ähnlichem wie Fladenbrot. Hmm... das muss ich nochmal probieren, ich glaub, das glatte Mehl war nicht so geeignet.
Dann Biomüll gepackt, mich selbst eingepackt und raus mit Katze. In braver Hündchenmanier ist sie (ohne Leine oder sonstige Helferlein) wieder brav neben mir her, runter zum Teich. Der Wind bließ mir um die Kapuze meiner Winterjacke, die ich eigentlich schon fast wegräumen wollte. Aber es ist doch jedes Jahr so und deshalb halte ich diesen Tag fürs nächste Jahr als Erinnerung fest. Nach viel Sonnenschein und Wärme kommt immer noch eine Nachwehe an Schnee. Ist dieser geschmolzen gehts dann erst richtig los mit dem Frühling. Kleine Weisheit die ich in den fast sechs Jahren hier oben schon gelernt habe.
Katze schnupperte zum Teich, steckte ihren Kopf in den Strauch mit den noch vertrockneten Blättern vom Herbst-Winter. Irgendwas schien sie zu riechen. Vielleicht die Markierung eines Katers. Wie ein Erdmänchen saß sie sozusagen da. Sah wiedermal sehr witzig aus und ich keine Kamera dabei. Schande über mich. War auch deshalb schade weil ein paar Schritte später ich Himmelschlüsserl entdeckt hatte. Diese gelben, wunderbaren Blümchen. Anscheinend werden sie auch Wiesen-Primel oder nur Schlüsselblume genannt. Ich nenne sie immer Himmelschlüsserl. Denn sogleich erinnerte ich mich an damals.
Mit meiner Oma und Mama gings früher im Frühling immer auf den kleinen Berg hinterm Haus wo wir wohnten. Wir wohnten zwar in der Stadt, das Wohnhaus lag aber eher außerhalb und gleich angrenzend zu einem, wie gesagt, kleinem Berg mit Wiesen und Feldern.
Vom Hof gings in eine Siedlung, danach bergauf zur Wiese mit Obstbäumen und einem Bauernhof. Saftiges Grün dekoriert mit vielen, vielen gelben Punkten. So sah es aus. Zu dritt wateten wir durchs teilweise hohe Gras. Jede pflückte einen Strauß, der dann Zuhause in eine Glasvase kam. War dies geschehen, wußte mein Kinderherz, Ostern war nicht mehr weit.
Samstag, 31. März 2012
Ei, Ei, Ei
Noch eine Woche auf Ostern - dann gehts wieder los mit der Vielfresserei.
Klingt etwas frustiert? Ja, das bin ich auch. Weil ich jetzt schon weiß, dass bei den großen Familienfeiern wieder Diskussionen aufkommen werden, wenn ich mich weigere etwas zu essen.
Warum immer diese großen Mengen an Essen?
Warum? Warum? Es geht doch um das zusammen sein - wenn man vom religiösen Hintergrund mal absieht, der ja der eigentliche Hauptgrund sein sollte aber irgendwie nie zur Sprache kommt. Da beginnt ja schon die ganze Heuchlerei.
Warum muss dann so ein rießen Wirbel ums Essen gemacht werden? Mittags: Vorspeise, großzügige Hauptspeise (natürlich von allem viel zu viel) und danach noch Nachspeise (obwohl einem da schon das Essen bis zum Hals wieder nach oben steht) und zu guter letzt natürlich abends die Jause.
Zum ich weiß nicht wievielten Male nehme ich mir vor dieser Lebensmittelverschwendung zu trotzen. Ja, es ist eine Verschwendung wenn man satt ist und trotzdem isst. Dieses mal schaffe ich es.
Seit dem letzten Jahr bin ich wieder um einiges schlauer geworden. Vor kurzem hab ich bereits das Buch "Landleben" vorgestellt. Es ist ein Tatsachen- bzw. Erfahrungsbericht von einer Städterin die aufs Land zieht. Aber es geht um viel mehr. Durch dieses Buch lernt man auch einiges über Lebensmittel, deren Verwendung und Entstehung. Ich habe zwar immer darauf geachtet Bio-Eier aus Freilandhaltung zu kaufen, aber nie habe ich den Konsum an sich in Frage gestellt.
Die Autorin bringt einem zum Nachdenken. Wenn ich es jetzt richtig im Gedächtnis habe ist sie Veganerin - und ich muss zugeben, diese Lebensart habe ich nie wirklich verstanden. Jetzt ist mir das um einiges klarer. Es geht nicht nur um die Artgerechte Haltung des Tieres, sondern auch um die Ausbeutung die beim Verzehr tierischer Produkte wie Ei, Milch, etc. stattfindet. Wieviel Milch es auf der Welt eigentlich braucht für die ganzen Käsen, Joghurts, Topfen, etc. Und eine Kuh gibt ja eigentlich nur Milch für ihre Kälber - davon erhalten die Kälber aber meist nichts.
Wieviele Kühe braucht es für diese Massen an Verzehr weltweit? Wieviele Acker und Felder müßte es dafür geben? Einerseits damit die Kühe ihr Leben darauf verbringen können andereseits für den Futteranbau. Wahnsinn, wenn man sich das mal vor Augen führt.
Das selbe ist es mit Eiern. Wir essen Eier ja nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sie werden überall verwendet, für Nudeln, Mehlspeisen, etc. Weltweit - wieviele Hühner muss es dafür geben? Wo sollen die alle leben? Es gibt zwar Richtlinien für Biohaltung, die sicher gerechter ist als Konventionelle aber ist sie wirklich artgerecht? Hühner leben eigentlich von Natur aus in Kleingruppen. Bei biologischer Haltung dürfen es maximal 140 Hühner pro Hektar sein (230 konventionell). Nun, ist 140 eine Kleingruppe?
Aus dem Buch "Landleben":
"(...) obwohl Bio, sind sie so stark auf Legeleistung gezüchtet, dass die männlichen Küken am Tag des Schlüpfens <entsorgt> werden müssen. Einmal im Jahr werden sie zum Schlachter gefahren, kopfüber in Elektrobäder, die nicht immer volle Wirkung zeigen, betäubt und dann auf Fließbändern weiter zum Schlachten gefahren. Doch bis dahin geht es immerhin halbwegs gut."
Was lernt man eigentlich heutzutage in der Schule? Anscheinend nichts über die sogenannten "Nutztiere", was ihre ursprüngliche Lebensart betrifft, die Herkunft unserer Lebensmittel, nichts. Sonst würde ich nicht alles erst JETZT lernen. Ich wußte nicht, dass Hühner eigentlich im Wald lebten. Ich schäme mich dafür, weil so grundliegende Dinge sollte man lernen. Das sollten auch unsere Kinder. Vielleicht heißt es wieder "für diese Grausamkeiten die in der konventionellen Landwirtschaft herschen sind sie zu jung" - Blödsinn. Keiner findet diese sogenannten Horrorgeschichten schön, das hätte ich nicht als Kind und tue ich auch nicht als Erwachsener und hätte ich damals als Kind früher bescheid gewusst, wäre jetzt schon alles viel eingespielter, müßte ich mir nicht erst jetzt so viel beibringen. Aber ich tue es gerne, soll jetzt nicht klingen als wäre mir das lästig. Ich finde, es sollte einfach zur Erziehung gehören.
In ihrem Buch "Landleben" schreibt Hilal Sezgin weiters:
"In der Nähe des Dorfes gibt es eine Hühnerfarm mit knapp 10 000 Legehennen, die in biologischer Freilandhaltung Eier produzieren. (...) Einige Jahre zuvor hatte ich für einen Zeitungsartikel die Produktion von Hühnern und Eiern recherchiert, das hatte mir genügt. Weil heutige Hühner so stark auf eine bestimme Leistung - die Produktion von Eiern oder Fleisch - gezüchtet sind, sind die männlichen Küken überflüssig und werden noch am Tag des Schlüpfens aussortiert, begast und durch einen Schredder gedreht. Ein Vegetarier sollte das mitbedenken, wenn er Eier isst."
Wären wir beim Thema Vegetarier. Ein Thema das mir Kopfzerbrechen bereitet. Ich liebe Schnitzel. Ganz dünn, fein paniert mit Preiselbeeren. Lecker. Aber immer öfter habe ich schon während des Essens ein schlechtes Gewissen. Bis jetzt wusste ich nie woher das Fleisch kommt. Wie heuchlerisch ist es also von mir so auf die Rechte der Tiere und den Wert von biologischem Essen, sowie umweltbewussten Lebens zu pochen?
Hier muss ich ehrlicherweise gleich anmerken, dass ich hier tippe während wir uns in der "Earth Hour" der Stunde als Zeichen für mehr Umweltbewusstsein befinden und sämtliche Stromgeräte für eine Stunde abdrehen (sollten). Schande über mich, aber man weiß eben nie wann die Kreativiät zuschlägt - dafür sitze ich hier im Dunklen. Ein kleiner Trost? Ein kleiner Beitrag. Ein zumindest kleines Zeichen.
Zurück zu den Eiern.
"Innerhalb weniger als einer Menschenlebenspanne hatte sich etwas, das wie ein natürlichhes menschliches Verhalten wirkte, in eine barbarische Industrie verkehrt.
Unser Fleisch-, Milch- und Eierkonsum entspricht nicht mehr dem eines Steinzeitmenschen oder des Nomaden in einer asiatischen Steppe oder einer mittelalterlichen Bäuerin oder nahöstlicher Ziegenhirten, die sich ein wenig von dem nahmen, was die Tiere gaben und was sie selbst benötigten. Heute nehmen wir ihnen alles." schreibt Hilal weiter.
Eier sind Luxus, aber werden immer verschwenderischer eingesetzt. In vielen Rezepten ist die Rede vom Dotter oder dem Eiklar das gebraucht wird - was macht man mit dem Rest? Davon steht nie was drin. Oder, dass es für das bestreichen von Backwaren hergenommen wird um das Produkt schön glänzend zu machen, das wird das Auge wohl verkraften oder?
"Viele Menschen halten das tägliche Frühstücksei, die Milch und die Hühnerbrust für selbstverständlich - wohingegen sie tatsächlich, wenn man an all die dafür verbrauchten Ressourcen denkt, Luxus sind."
Man möge mich jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich möchte keine Finger-zeig-Aktion starten, denn ich selbst muss noch viel dazulernen aber vielleicht sind ja solche Blogposts hilfreiche Denkanstöße oder sie geben vielleicht erst Anlass mal darüber nachzudenken. Sich zu informieren.
Vielleicht denkt an Ostern dann noch jemand an die Hühner die das Ei gelegt haben.
Klingt etwas frustiert? Ja, das bin ich auch. Weil ich jetzt schon weiß, dass bei den großen Familienfeiern wieder Diskussionen aufkommen werden, wenn ich mich weigere etwas zu essen.
Warum immer diese großen Mengen an Essen?
Warum? Warum? Es geht doch um das zusammen sein - wenn man vom religiösen Hintergrund mal absieht, der ja der eigentliche Hauptgrund sein sollte aber irgendwie nie zur Sprache kommt. Da beginnt ja schon die ganze Heuchlerei.
Warum muss dann so ein rießen Wirbel ums Essen gemacht werden? Mittags: Vorspeise, großzügige Hauptspeise (natürlich von allem viel zu viel) und danach noch Nachspeise (obwohl einem da schon das Essen bis zum Hals wieder nach oben steht) und zu guter letzt natürlich abends die Jause.
Zum ich weiß nicht wievielten Male nehme ich mir vor dieser Lebensmittelverschwendung zu trotzen. Ja, es ist eine Verschwendung wenn man satt ist und trotzdem isst. Dieses mal schaffe ich es.
Seit dem letzten Jahr bin ich wieder um einiges schlauer geworden. Vor kurzem hab ich bereits das Buch "Landleben" vorgestellt. Es ist ein Tatsachen- bzw. Erfahrungsbericht von einer Städterin die aufs Land zieht. Aber es geht um viel mehr. Durch dieses Buch lernt man auch einiges über Lebensmittel, deren Verwendung und Entstehung. Ich habe zwar immer darauf geachtet Bio-Eier aus Freilandhaltung zu kaufen, aber nie habe ich den Konsum an sich in Frage gestellt.
Die Autorin bringt einem zum Nachdenken. Wenn ich es jetzt richtig im Gedächtnis habe ist sie Veganerin - und ich muss zugeben, diese Lebensart habe ich nie wirklich verstanden. Jetzt ist mir das um einiges klarer. Es geht nicht nur um die Artgerechte Haltung des Tieres, sondern auch um die Ausbeutung die beim Verzehr tierischer Produkte wie Ei, Milch, etc. stattfindet. Wieviel Milch es auf der Welt eigentlich braucht für die ganzen Käsen, Joghurts, Topfen, etc. Und eine Kuh gibt ja eigentlich nur Milch für ihre Kälber - davon erhalten die Kälber aber meist nichts.
Wieviele Kühe braucht es für diese Massen an Verzehr weltweit? Wieviele Acker und Felder müßte es dafür geben? Einerseits damit die Kühe ihr Leben darauf verbringen können andereseits für den Futteranbau. Wahnsinn, wenn man sich das mal vor Augen führt.
Das selbe ist es mit Eiern. Wir essen Eier ja nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sie werden überall verwendet, für Nudeln, Mehlspeisen, etc. Weltweit - wieviele Hühner muss es dafür geben? Wo sollen die alle leben? Es gibt zwar Richtlinien für Biohaltung, die sicher gerechter ist als Konventionelle aber ist sie wirklich artgerecht? Hühner leben eigentlich von Natur aus in Kleingruppen. Bei biologischer Haltung dürfen es maximal 140 Hühner pro Hektar sein (230 konventionell). Nun, ist 140 eine Kleingruppe?
Aus dem Buch "Landleben":
"(...) obwohl Bio, sind sie so stark auf Legeleistung gezüchtet, dass die männlichen Küken am Tag des Schlüpfens <entsorgt> werden müssen. Einmal im Jahr werden sie zum Schlachter gefahren, kopfüber in Elektrobäder, die nicht immer volle Wirkung zeigen, betäubt und dann auf Fließbändern weiter zum Schlachten gefahren. Doch bis dahin geht es immerhin halbwegs gut."
Was lernt man eigentlich heutzutage in der Schule? Anscheinend nichts über die sogenannten "Nutztiere", was ihre ursprüngliche Lebensart betrifft, die Herkunft unserer Lebensmittel, nichts. Sonst würde ich nicht alles erst JETZT lernen. Ich wußte nicht, dass Hühner eigentlich im Wald lebten. Ich schäme mich dafür, weil so grundliegende Dinge sollte man lernen. Das sollten auch unsere Kinder. Vielleicht heißt es wieder "für diese Grausamkeiten die in der konventionellen Landwirtschaft herschen sind sie zu jung" - Blödsinn. Keiner findet diese sogenannten Horrorgeschichten schön, das hätte ich nicht als Kind und tue ich auch nicht als Erwachsener und hätte ich damals als Kind früher bescheid gewusst, wäre jetzt schon alles viel eingespielter, müßte ich mir nicht erst jetzt so viel beibringen. Aber ich tue es gerne, soll jetzt nicht klingen als wäre mir das lästig. Ich finde, es sollte einfach zur Erziehung gehören.
In ihrem Buch "Landleben" schreibt Hilal Sezgin weiters:
"In der Nähe des Dorfes gibt es eine Hühnerfarm mit knapp 10 000 Legehennen, die in biologischer Freilandhaltung Eier produzieren. (...) Einige Jahre zuvor hatte ich für einen Zeitungsartikel die Produktion von Hühnern und Eiern recherchiert, das hatte mir genügt. Weil heutige Hühner so stark auf eine bestimme Leistung - die Produktion von Eiern oder Fleisch - gezüchtet sind, sind die männlichen Küken überflüssig und werden noch am Tag des Schlüpfens aussortiert, begast und durch einen Schredder gedreht. Ein Vegetarier sollte das mitbedenken, wenn er Eier isst."
Wären wir beim Thema Vegetarier. Ein Thema das mir Kopfzerbrechen bereitet. Ich liebe Schnitzel. Ganz dünn, fein paniert mit Preiselbeeren. Lecker. Aber immer öfter habe ich schon während des Essens ein schlechtes Gewissen. Bis jetzt wusste ich nie woher das Fleisch kommt. Wie heuchlerisch ist es also von mir so auf die Rechte der Tiere und den Wert von biologischem Essen, sowie umweltbewussten Lebens zu pochen?
Hier muss ich ehrlicherweise gleich anmerken, dass ich hier tippe während wir uns in der "Earth Hour" der Stunde als Zeichen für mehr Umweltbewusstsein befinden und sämtliche Stromgeräte für eine Stunde abdrehen (sollten). Schande über mich, aber man weiß eben nie wann die Kreativiät zuschlägt - dafür sitze ich hier im Dunklen. Ein kleiner Trost? Ein kleiner Beitrag. Ein zumindest kleines Zeichen.
Zurück zu den Eiern.
"Innerhalb weniger als einer Menschenlebenspanne hatte sich etwas, das wie ein natürlichhes menschliches Verhalten wirkte, in eine barbarische Industrie verkehrt.
Unser Fleisch-, Milch- und Eierkonsum entspricht nicht mehr dem eines Steinzeitmenschen oder des Nomaden in einer asiatischen Steppe oder einer mittelalterlichen Bäuerin oder nahöstlicher Ziegenhirten, die sich ein wenig von dem nahmen, was die Tiere gaben und was sie selbst benötigten. Heute nehmen wir ihnen alles." schreibt Hilal weiter.
Eier sind Luxus, aber werden immer verschwenderischer eingesetzt. In vielen Rezepten ist die Rede vom Dotter oder dem Eiklar das gebraucht wird - was macht man mit dem Rest? Davon steht nie was drin. Oder, dass es für das bestreichen von Backwaren hergenommen wird um das Produkt schön glänzend zu machen, das wird das Auge wohl verkraften oder?
"Viele Menschen halten das tägliche Frühstücksei, die Milch und die Hühnerbrust für selbstverständlich - wohingegen sie tatsächlich, wenn man an all die dafür verbrauchten Ressourcen denkt, Luxus sind."
Man möge mich jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich möchte keine Finger-zeig-Aktion starten, denn ich selbst muss noch viel dazulernen aber vielleicht sind ja solche Blogposts hilfreiche Denkanstöße oder sie geben vielleicht erst Anlass mal darüber nachzudenken. Sich zu informieren.
Vielleicht denkt an Ostern dann noch jemand an die Hühner die das Ei gelegt haben.
| Hilal Sezgin - Landleben. Von einer, die raus zog. Dumont Verlag. Vielleicht ein etwas anderes Ostergeschenk? :-) |
Montag, 26. März 2012
Was bewirkt mein Einkauf?
Voller Freude nehme ich meinen kleinen Weidenkorb und fahre mit dem Auto Richtung Ort. Den Hügel hinab, durch den Wald und an mehreren Vierkanthöfen vorbei.
Einmal, zweimal tief durchatmen.
Ich erfreue mich jedesmal aufs Neue an der Landschaft, den weiten Feldern und Wiesen. Ich bin froh, dass ich an meinem freien Tag auch das Wetter genießen darf. Ja, ich freu mich sogar auf meinen kleinen Einkauf den ich vor mir habe. In der Stadt war ich immer eher genervt wenn ich einen Supermarkt betreten habe. Natürlich passiert es auch jetzt noch, dass ich ab und zu auf dem Nachhauseweg von der Arbeit in einem Supermarkt ein paar Kleinigkeiten die fürs Abendessen fehlen besorge. Aber ich bin jedesmal froh, wenn ich da wieder rauskomme.
Zu viele Produkte, zu viele Schilder die mir einreden wollen, dass ich nun dies oder jenes brauchen würde. Und ich würde davon nicht nur ein Stück, sondern sogar 2+1 benötigen.
Durch ein bio-regionales Netzwerk (www.netswerk.at) kann ich nun diesem Preiskrieg aus dem Weg gehen. Einmal in der Woche wird bestellt, sogar neumodern über einen Onlineshop, und am Ende der Woche kann man die Waren abholen. Es wird dort nur geliefert was benötigt wird, so wird nichts weggeworfen. Auch Verpackungen werden wieder zusammen gesammelt (zB von Eiern) und vieles gibt es nur in Pfandflaschen und -gläser. Die Produkte selbst stammen direkt aus der Region, nur manches von weiter her, aber alles biologisch.
Nun, gutgläubig wie ich manchmal bin, dachte ich in dem kleinen Dorf "Supermarkt" würde es ähnlich aussehen. Wir sind in unserem Ort umgeben von Produzenten, da wäre es doch das Naheliegendste diese Waren dort zu verkaufen. Gleich unterhalb von unserem Wohnhaus gibt es zB einen Biomilchhof und einen spezialisierten Schafmilchhof. Aber im kleinen Kühlregal fand ich nur die üblichen Produkte von Großkonzernen.
Die Stimmung im Laden ist jeodoch angenehm, es gibt nicht die große Auswahl wie in der Stadt, von vielen Produkten etwa "nur" zwei bis maximal drei verschiedene Sorten. Obwohl die Gänge schmal und die Regale klein sind, ist alles viel übersichtlicher eben weil die große Menge fehlt.
Die Kassiererin an der Kasse, die wie ich vermute auch die Inhaberin ist, ist Ortsbekannt. Ich kann sie nur schätzen aber mit viel Liebe sage ich, sie ist jenseits der 70. Mühevoll nimmt sie Platz auf ihrem Sessel. Es gibt keinen Scanner um die Joghurts, Säfte und was auch immer mit dem Barcode einzulesen. Sie weiß alle Preise auswendig und tippt sie mit einer gemütlichen Ruhe in ihr altes Kassengerät ein. Keine Hektik. Kein Stress. Am Land gehen die Uhren eben doch noch anders. Und genau deshalb wäre es so schön auch in so einem Laden die heimischen Waren vorzufinden.
Das ist doch Ironie pur. Man folgt dem Slogan "Fahr nicht fort, kauf im Ort" um die regionale Kaufkraft zu stärken aber findet dann doch häuptsächlich nur nicht-regionale Waren. Welche Logik ist das?
Klar, hinter dem kleinen Laden steht ein großer Konzern, so regional ist das Ganze nämlich schon mal nicht, sonst würde er einen eigenen Namen haben aber das tut er nicht. Er gehört zu einer Kette. Ohne so einen finanziellen Unterstützer geht es wohl nicht - oder ist das nur ein Irrglaube?
Man bräuchte wohl ein ganz neues Konzept basierend auf der Idee von Netswerk (falls man nicht die Möglichkeit hat direkt dort einzukaufen). In einem Nachbarort gibt es da bereits erste Versuche. Ein Bürger hat sich mit eben so einer Kette zusammengetan aber mit den Bedingungen viele regionale Produkte aufzunehmen.So ist gesichert, dass es im kleinen Ort überhaupt noch einen Supermarkt gibt.
Die großen Supermarktketten sehen mich aber sowieso nur noch im "Notfall" - nur weil eine Zutat fehlt ist man noch nicht am verhungern - denn ich bin nicht mehr gewillt diese Verschwendungen und Ausbeutungen zu unterstützen. Vielen ist leider nicht klar, dass sie mit jedem Einkauf etwas bewirken. Was sagt das über einen selbst aus, wenn man Tomaten aus Spanien kauft? Dass man gar nicht mehr weiß, dass es eben jetzt gerade keine Tomaten gibt, weil das in der Natur bei uns so ist. Nun brauche ich vielleicht gerade Tomaten also kaufe ich diese, aber zu welchem Preis? Dafür, dass die in Massen gezüchtet dann per LKW verladen und eine so weite Strecke hinter sich haben, dafür sind sie dann schon etwas billig. Wie kann das sein? Somit wird ein Gemüse zum Umweltverschmutzer.
Ich habe nicht den ganzen Winter ohne Tomaten durchgehalten, wobei ich meinen Verzehr schon sehr reduziert habe. Ich schätze so 4 Tassen habe ich in der Saison wo es sie jetzt eigentlich nicht gibt gekauft. Ansonsten habe ich konservierte Formen genutzt - aber diese Arten und Möglichkeiten muss man erst wieder lernen. Wir denken ja, es ist normal, dass wir ständig alles zur Verfügung haben. Ungläubig starrte ich letztens meine Mutter an als es Erdbeeren zum Nachtisch gab. Ja, auch in der Familie muss man dann viel Aufklärungsarbeit leisten. Das ist nicht immer leicht.
Aber wenn ich die Wahl habe etwas Gutes oder Schlechtes zu tun - wofür entscheide ich mich?
Wofür entscheidest Du Dich?
Einmal, zweimal tief durchatmen.
Ich erfreue mich jedesmal aufs Neue an der Landschaft, den weiten Feldern und Wiesen. Ich bin froh, dass ich an meinem freien Tag auch das Wetter genießen darf. Ja, ich freu mich sogar auf meinen kleinen Einkauf den ich vor mir habe. In der Stadt war ich immer eher genervt wenn ich einen Supermarkt betreten habe. Natürlich passiert es auch jetzt noch, dass ich ab und zu auf dem Nachhauseweg von der Arbeit in einem Supermarkt ein paar Kleinigkeiten die fürs Abendessen fehlen besorge. Aber ich bin jedesmal froh, wenn ich da wieder rauskomme.
Zu viele Produkte, zu viele Schilder die mir einreden wollen, dass ich nun dies oder jenes brauchen würde. Und ich würde davon nicht nur ein Stück, sondern sogar 2+1 benötigen.
Durch ein bio-regionales Netzwerk (www.netswerk.at) kann ich nun diesem Preiskrieg aus dem Weg gehen. Einmal in der Woche wird bestellt, sogar neumodern über einen Onlineshop, und am Ende der Woche kann man die Waren abholen. Es wird dort nur geliefert was benötigt wird, so wird nichts weggeworfen. Auch Verpackungen werden wieder zusammen gesammelt (zB von Eiern) und vieles gibt es nur in Pfandflaschen und -gläser. Die Produkte selbst stammen direkt aus der Region, nur manches von weiter her, aber alles biologisch.
Nun, gutgläubig wie ich manchmal bin, dachte ich in dem kleinen Dorf "Supermarkt" würde es ähnlich aussehen. Wir sind in unserem Ort umgeben von Produzenten, da wäre es doch das Naheliegendste diese Waren dort zu verkaufen. Gleich unterhalb von unserem Wohnhaus gibt es zB einen Biomilchhof und einen spezialisierten Schafmilchhof. Aber im kleinen Kühlregal fand ich nur die üblichen Produkte von Großkonzernen.
Die Stimmung im Laden ist jeodoch angenehm, es gibt nicht die große Auswahl wie in der Stadt, von vielen Produkten etwa "nur" zwei bis maximal drei verschiedene Sorten. Obwohl die Gänge schmal und die Regale klein sind, ist alles viel übersichtlicher eben weil die große Menge fehlt.
Die Kassiererin an der Kasse, die wie ich vermute auch die Inhaberin ist, ist Ortsbekannt. Ich kann sie nur schätzen aber mit viel Liebe sage ich, sie ist jenseits der 70. Mühevoll nimmt sie Platz auf ihrem Sessel. Es gibt keinen Scanner um die Joghurts, Säfte und was auch immer mit dem Barcode einzulesen. Sie weiß alle Preise auswendig und tippt sie mit einer gemütlichen Ruhe in ihr altes Kassengerät ein. Keine Hektik. Kein Stress. Am Land gehen die Uhren eben doch noch anders. Und genau deshalb wäre es so schön auch in so einem Laden die heimischen Waren vorzufinden.
Das ist doch Ironie pur. Man folgt dem Slogan "Fahr nicht fort, kauf im Ort" um die regionale Kaufkraft zu stärken aber findet dann doch häuptsächlich nur nicht-regionale Waren. Welche Logik ist das?
Klar, hinter dem kleinen Laden steht ein großer Konzern, so regional ist das Ganze nämlich schon mal nicht, sonst würde er einen eigenen Namen haben aber das tut er nicht. Er gehört zu einer Kette. Ohne so einen finanziellen Unterstützer geht es wohl nicht - oder ist das nur ein Irrglaube?
Man bräuchte wohl ein ganz neues Konzept basierend auf der Idee von Netswerk (falls man nicht die Möglichkeit hat direkt dort einzukaufen). In einem Nachbarort gibt es da bereits erste Versuche. Ein Bürger hat sich mit eben so einer Kette zusammengetan aber mit den Bedingungen viele regionale Produkte aufzunehmen.So ist gesichert, dass es im kleinen Ort überhaupt noch einen Supermarkt gibt.
Die großen Supermarktketten sehen mich aber sowieso nur noch im "Notfall" - nur weil eine Zutat fehlt ist man noch nicht am verhungern - denn ich bin nicht mehr gewillt diese Verschwendungen und Ausbeutungen zu unterstützen. Vielen ist leider nicht klar, dass sie mit jedem Einkauf etwas bewirken. Was sagt das über einen selbst aus, wenn man Tomaten aus Spanien kauft? Dass man gar nicht mehr weiß, dass es eben jetzt gerade keine Tomaten gibt, weil das in der Natur bei uns so ist. Nun brauche ich vielleicht gerade Tomaten also kaufe ich diese, aber zu welchem Preis? Dafür, dass die in Massen gezüchtet dann per LKW verladen und eine so weite Strecke hinter sich haben, dafür sind sie dann schon etwas billig. Wie kann das sein? Somit wird ein Gemüse zum Umweltverschmutzer.
Ich habe nicht den ganzen Winter ohne Tomaten durchgehalten, wobei ich meinen Verzehr schon sehr reduziert habe. Ich schätze so 4 Tassen habe ich in der Saison wo es sie jetzt eigentlich nicht gibt gekauft. Ansonsten habe ich konservierte Formen genutzt - aber diese Arten und Möglichkeiten muss man erst wieder lernen. Wir denken ja, es ist normal, dass wir ständig alles zur Verfügung haben. Ungläubig starrte ich letztens meine Mutter an als es Erdbeeren zum Nachtisch gab. Ja, auch in der Familie muss man dann viel Aufklärungsarbeit leisten. Das ist nicht immer leicht.
Aber wenn ich die Wahl habe etwas Gutes oder Schlechtes zu tun - wofür entscheide ich mich?
Wofür entscheidest Du Dich?
Montag, 27. Februar 2012
2012
... hat schon begonnen... vieles hat sich schon getan, aber ich bin hier einfach hinten mit posten - das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Ich baue ein bißchen um. Mit frischem Layout macht das bloggen sicher wieder mehr Spaß :-)
Freitag, 12. August 2011
NETs - ein geniales Netzwerk
| www.netswerk.at |
Heute möcht ich mal wieder was erzählen...
... und zwar von NETs - dem Netzwerk für nachhaltiges Leben.
Gehört, besser gesagt gelesen, habe ich von diesem Verein bzw. Netzwerk in der regionalen Zeitung unserer Stadt. Damals fand ich die Idee schon genial, Nachhaltigkeit, ein Thema das mich immer mehr interessiert und das uns alle betrifft.
Da ich die Zeitung aber leider selber nicht erhalte, sondern den Artikel nur bei meinen Eltern gelesen habe, geriet das Unternehmen wieder in Vergessenheit. Irgendwie erinnerte ich mich dann aber wieder und konnte Google sei Dank die Homepage ausfindig machen.
Aber alles der Reihe nach... worum gehts? Am besten erklärt es sich durch die Beschreibung von der Homepage von Nets:
"Durch jeden Einkauf können wir schädigend oder lebensförderlich wirken. Wir bemühen uns, die rundum guten Produkte zu finden und anzubieten. Wir führen keine Produkte, von denen uns bekannt ist, dass sie andere schädigen. Wenn man den Weizen von der Spreu trennt, bleibt nicht mehr sehr viel über. Noch ist es so, dass 8 von 10 Menschen in Österreich beim Lebensmitteleinkauf andere Menschen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen schädigen. Beim Einkauf von Bekleidung schädigen gar 9 von 10 Menschen andere. Es ist Zeit, dass sich das Verhältnis umkehrt und es ganz normal ist, dass 9 von 10 Menschen mit ihrem Einkauf die Lebensqualität von anderen fördern und einen guten Umgang mit den Tieren, Pflanzen, Boden, Luft und Wasser finanzieren."
Im Grunde funktioniert es so:
Man kann Anfang der Woche bequem die Waren über den Online Shop bestellen und Ende der Woche abholen. (Oder auch liefern lassen)
Was mich begeister sind neben der Idee, den Produkte und dem Team auch die Preise. Bio-Produkte teilweise günstiger als in den gängigen Lebensmittelgeschäften und noch dazu ist der bezahlte Preis so viel mehr Wert.
Da zahlt man gerne jeden Euro.
Für mich war es schon oft ein Problem an Bio Produkte zu kommen... aus mehreren Gründen, ja sie sind teurer (nicht immer) aber man hat so viel mehr davon. Wer es mal ausprobiert hat, weiß wovon ich rede, es ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Sättigung. Meine Erfahrung ist zB bei einem "normalen" Joghurt hält das Sättigungsgefühl nicht lange ein, schnell will man mehr. Natürlich, die Großkonzerne wollen ja eigentlich nicht, dass wir satt werden, sondern eben, dass wir noch mehr wollen.
Ich interpretiere Nets auch so, dass man gezielter und bewusster einkauft. Dadurch, dass man schon am Wochenanfang wissen sollte was man dann Ende der Woche erhalten möchte, muss man sich viel mehr Gedanken machen.
Ein weiteres Problem für mich war, dass es zwar sehr wohl bereits überall Bio-Produkte gibt... ich mich aber trotzdem gefragt habe, warum muss ich diese Ware (zB Brot) von einem Hersteller aus Deutschland oder sonst wo in Österreich kaufen - es gibt ja auch direkt in meiner Nähe Anbieter. Durch dieses System kann ich nun wirklich regionale Produkte erwerben und zahlt man dafür nicht viel lieber Geld?
Warum Gemüse kaufen das durch lange Transporte zu uns nach Österreich gebracht wird? Gemüse wie Tomaten, Salat, etc. Diese gibt es ja auch bei uns. So hab ich begonnen auch selber Gemüse anzubauen. Meine liebe Nachbarin steht mir mit ihrem Wissen mit Rat und Tat zur Seite. Die eigens angebaute Tomate schmeckt einfach gaaaanz anders, nämlich viel besser. Noch dazu wenn sie noch etwas warm von der Sonne ist. Herrlich.
Wer diese Erfahrung gemacht hat, der will nichts anderes mehr.
Heute habe ich mir dann mein erstes Bio-Kisterl abgeholt. Ich habs endlich geschafft, den Online Shop auszuprobieren. Es war einfach eine wohltuende Erfahrung.
Schon der Weg dort hin ist besonders. Versteckt in einer Wohnsiedlung außerhalb vom Zentrum, eher unscheinbar. Nur ein kleines Schild, das ich fast übersehen hätte, zeigt einem an, dass man hier seine Lebensmittel abholen kann.
Das Gebäude ist eher ein Wohngebäude (ich glaub das ist es auch *g*) mit einem Innenhof in dem Kinder spielen. Unscheinbar liegt der kleine Verkaufs- bzw. Abholraum auf der Linken Hauswandseite.
Eine Ecke draußen, bei der ich dachte, dass dort private Gegenstände gelagert wurden, stellte sich als "Schenk-Ecke" heraus. Man liefert dort Dinge wie Bücher, Kleidung, etc. die man nicht mehr braucht ab und kann sich, sollte man etwas brauchen, etwas nehmen. Es geht um das pure Geben (Schenken) und Nehmen.
Eine wunderbare Idee. So einfach. Gott sei Dank ist da jemand drauf gekommen ;-)
Vor Ort hab ich mir zusätzlich noch Birnen, Seife und Knabbergebäck gekauft. Und weiß oder ahnt man erst einmal wie die Großhändler zu den Waren kommen, welche Methoden (zB in Tierhaltung) da angewandt werden, der kann nicht mehr einfach so in einen der bekannten Supermärkte gehen.
Ständig fühlte ich mich dort erdrückt von dem Warenangebot. Wer braucht so viele verschieden Joghurts, Butter, Aufstriche, etc. Alles gefüllt bis zum Bersten, ein wahrer Warendruck. Erdrückend.
Noch erdrückender wenn man erahnt wieviel davon wieder weggeworfen wird...
Zeit zum Umdenken.
Damit wünsch ich ein schönes Wochenende...
liebe Grüße,
Melanie
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Sonntag, 3. April 2011
Ich wollte heute ein vierblättriges Kleeblatt pflücken..
... tat es aber dann doch nicht.
Was zum einen daran lag, dass es eigentlich gar keines war, sondern zwei Kleeblätter die sich ineinander verhangen hatten. Aber schon bevor ich das rausfand, stellte ich mir die Frage:
Was tue ich, wenn das wirklich eines ist?
Man blickt ja oft über die Wiesen in der Hoffnung mal Eines zu erblicken - zumindest ich tue das. Aber gefunden habe ich noch keines. Also saß ich da so in der Wiese und dachte, wenn es wirklich ein so besonderes Kleeblatt ist, dann kann ich es gar nicht pflücken.
Mir wurde klar, dass alleine die Freude eines gefunden zu haben viel bedeutsamer ist als es dann tatsächlich zu besitzen. So konnte ich mich immer daran erinnern, wo es stand,wie die untergehende Sonne das Grün der Blätter strahlen lies, und wie prickelnd dieser Augenblick war.
Wenn ich es besitzen würde - wäre dieser Zauber nicht mehr so besonders, denn dann würde ich das ausgerissene Ding ansehen, würde es trocken, vermutlich wo hinlegen, oder einrahmen, aber ich würde immer das tote, trockene Blatt sehen.
So entschloss ich mich, schon bevor ich die optische Täuschung bemerkte, dass ich mich für den Zauber des Moments entscheide. Nur weil man etwas besitzt heißt das nicht, dass man sich deshalb besser oder glücklicher fühlt. Es geht doch irgendwie darum was man erlebt und was man fühlt.
In diesem Sinne,
wünsche ich eine bezaubernde neue Woche <3
Alles Liebe,
Was zum einen daran lag, dass es eigentlich gar keines war, sondern zwei Kleeblätter die sich ineinander verhangen hatten. Aber schon bevor ich das rausfand, stellte ich mir die Frage:
Was tue ich, wenn das wirklich eines ist?
Man blickt ja oft über die Wiesen in der Hoffnung mal Eines zu erblicken - zumindest ich tue das. Aber gefunden habe ich noch keines. Also saß ich da so in der Wiese und dachte, wenn es wirklich ein so besonderes Kleeblatt ist, dann kann ich es gar nicht pflücken.
Mir wurde klar, dass alleine die Freude eines gefunden zu haben viel bedeutsamer ist als es dann tatsächlich zu besitzen. So konnte ich mich immer daran erinnern, wo es stand,wie die untergehende Sonne das Grün der Blätter strahlen lies, und wie prickelnd dieser Augenblick war.
Wenn ich es besitzen würde - wäre dieser Zauber nicht mehr so besonders, denn dann würde ich das ausgerissene Ding ansehen, würde es trocken, vermutlich wo hinlegen, oder einrahmen, aber ich würde immer das tote, trockene Blatt sehen.
So entschloss ich mich, schon bevor ich die optische Täuschung bemerkte, dass ich mich für den Zauber des Moments entscheide. Nur weil man etwas besitzt heißt das nicht, dass man sich deshalb besser oder glücklicher fühlt. Es geht doch irgendwie darum was man erlebt und was man fühlt.
In diesem Sinne,
wünsche ich eine bezaubernde neue Woche <3
Alles Liebe,
Freitag, 22. Oktober 2010
Geburtstagsausflug
| (C) Melanie Eichenauer, 2010. Haidershofen. |
ich bin gerade zurück von einem kleinen Ausflug. Meinem Geburtstagsausflug. Alleine. Da ja alle anderen noch arbeiten. Aber das ist nicht schlimm. Ich verbring gern Zeit alleine mit mir, geh spazieren und lass einfach die Seele baumeln. Dieses mal hatte ich auch mal wieder meine Kamera dabei und hab ein paar schöne Herbstaufnahmen gemacht. Die poste ich dann am Wochenende, hier seht ihr mal eines, straight-out-of-camera :-)
Als erster war ich auf einem Bücherflohmarkt und habe ein tolles Buch um 1 Euro erstanden. Die Märchen von Hans Christian Andersen. Seine Märchen wie "Der standhafte Zinnsoldat" oder "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern" gehen mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. Auch im Fotostudio hatten wir gerade das Thema Märchen für eine Modekette. Da sind mir die Märchen von Andersen wieder eingefallen, die hatte ich nämlich damals auf einer Kassette. Jetzt sind wir dabei, dass wir dieses alte Teil wieder irgendwo finden... aber ich glaub, die Kassette ist schon verschwunden... schade, ich hätte sie mir gern nochmal angehört, die Stimme des Sprechers habe ich immer noch im Kopf wie damals. Das Buch ist aber ein guter Ersatz.
Sonst war leider kein Buch für mich dabei, wobei ich schon ein paar interessante alte Schinken in der Hand hatte. In einem Buch fand ich sogar ein Foto von zwei Kindern und zwei Spielkarten. Sowas liebe ich total an Flohmärkten.
Nach diesem speziellen Shoppingausflug bin ich noch zu einem meiner Lieblingsplätze in einem benachbarten Dorf gefahren. Die Sonne scheint immer noch und vorhin krochen sogar ein paar kleine Nebelschwaden über die Felder. Einfach herrlich!
Von meiner Lieblingskonditorei hab ich noch ein paar Tortenstückchen geholt und damit werd ich dann mit Michi zu meinen Eltern fahren und wir werden uns gemütlich zam setzen. Das ist doch das schönste Geschenk... mit den Liebsten zusammen sein.
Und die ganze lieben Glückwünsche per SMS und, wie könnte es anders sein, auf meiner Facebook Pinnwand :-)
Wünsche Euch ein schönes Wochenende,
liebe Grüße,
Melanie
Dienstag, 12. Oktober 2010
Geruchsvolle Entdeckungen & Update
![]() |
| (C) Melanie Eichenauer. Katze schnüffelt gern an allem ;-) |
Erstmal DAAANKE, dass ihr so fleißig und lieb für meine Katze votet! Noch ist sie nicht in den Top 30, ich würde mich freuen, wenn ihr weiterhin helft, dass sie ordentlich nach vorne kommt.
Hier gehts zum Voting!
Zum Handwerken und bloggen bin ich in letzter Zeit nicht viel gekommen. Letzte Woche war ich beruflich auswärts unterwegs. Dieses Wochenende konnte ich endlich mal wieder mit Schatz & Family verbringen. Da rückt Internet & Co in den Hintergrund ;-) Aber natürlich nicht in Vergessenheit.
Werde dann gleich mal versuchen soviel wie möglich aufzuholen, was ich verpasst habe.
Vorher noch eine kurze Geschichte was uns letztens Zuhause passiert ist...
... mein Freund steht total auf "Kasnocken" - wie übersetzt man das richtig - Käsenockerl, oder so. Diese Teigdinger mit richtigem Stinkekäse. Unsere Küche ist Esszimmer & Wohnzimmer in einem, also ein großer offener Raum. Man kann sich also vorstellen, wie sich da der Geruch verteilt. Na jedenfalls, hab ich dann gemerkt, dass der Dunstabzug ziemlich seltsam riecht. Anfangs hab ich seine Kasnocken beschuldigt, aber der Geruch kam mir dann doch sehr merkwüdig vor. Also, gleich meinem Freund mitgeteilt, denn alles was mit rumschrauben, aufschrauben, etc. zu tun hat - dass sind seine Aufgaben. Männerarbeit eben ;-)
Der hat mich anfangs aber nur belächelt. 'Frau, empfindliche Nase, jaja'
Irgendwann wurde es ihm dann doch zuviel (der Geruch und mein Gejammer) und er hat den Abzug runter geschraubt, und als er das tat flog eine Menge an Styropor-Schnee runter. Es sah tatsächlich aus, als hätte es in der Küche geschneit. Das Rätsel wurde immer größer, woher kam bloß das viele Styropor?
Als er dann den Lüfter auch noch aufgeschraubt hatte, wußten wir schließlich was los is.... eine Maus... eine tote Maus.
Tja.
Das erklärte das Styropor, die hatte sich nämlich da ihr Nesterl gemacht, und die Tatsache, dass sie tot war, erklärte den Geruch. Nicht die appetitlichste Geschichte.
Nachdem wir alles geputzt haben, haben wir vier Töpfe mit Wasser und Essig aufgestellt. Das Geschmisch haben wir zum Kochen gebracht und der Dampf hat den Abzug zusätzlich gereinigt. Die Prozedur half auch anfangs gegen den Geruch, aber irgendwie ist der noch immer nicht ganz weg.
Ich hoffe, der verflüchtigt sich bald, mittlerweile hab ich schon Parfum gesprüht, aber vielleicht hat jemand einen besseren Tip??
Ich hoffe, euch ist jetzt nicht schlecht und ihr hab eine schöne Woche :-)
Liebe Grüße,
Melanie
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