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Sonntag, 26. August 2012

Der Herbst naht

(C) Melanie Eichenauer, 2012.

Ich lebe noch... irgendwie ;-)
Viel war los.
Viel ist los.

Das Bild ist auch schon wieder lange her. Ich glaub, das war Ende April. Meine Cousine Helena war hier mein Model. So lange ist das schon wieder aus.
Und schon ist der Sommer wieder fast vorbei. Die Blätter verfärben sich, heute ist es auch (endlich) etwas kühler. Der Wind tobt. Dunkle Wolken ziehen vorbei. Ach, wie ich diese mystischen Stimmungen liebe.

Bald tut sich hier auch wieder was - denn bald gibt es Neuigkeiten. Große Neuigkeiten. Große Erneuerungen. Vieles ändert sich.

Mit diesen geheimnisvollen Andeutungen verabschiede ich mich in den Sonntagabend.

Montag, 28. Mai 2012

Unser Hochbeet

Hui, wie die Zeit vergeht. So schnell sind ein paar Tage rum ohne Posten.
Zum erzählen gäbs viel - ich fang mal an.

Vor ein paar Wochen haben wir ja ein improvisiertes Hochbeet gebaut. Ich hatte einige Pflanzen geschenkt bekommen und musste mir also was einfallen lassen. Wohin damit? Wohin mit den kleinen Paprikapflänzchen, dem Kopfsalat, Rucola, Tomaten und Blumen? Ein Hochbeet musste her. Aber wie auf die schnelle bevor mir die Pflänzchen eingingen weil sie mehr Platz brauchten?
Es war ein Wochenende als mein Mann und ich etwas gelangweilt auf dem Sofa rumlagen - was tun? Ich wollte raus. Er nicht so unbedingt. Habs dann doch irgendwie geschafft und wir haben anfangs nur mal darüber geredet was wir machen könnten wegen den Pflanzen - dann plötzlich folgten Taten. Tja, so ist das mit der Spontanität.

Hochbeet - die Erste


Gefunden haben wir eine alte Holzkiste, die war noch im Keller und nahm sowieso nur unnötig Platz weg. Sie wurde mal für ein Musikfestival gebaut, darin war damals irgendein technisches Gerät verbaut. Jetzt war die Kiste leer, alte Dekokieselsteine hatten wir auch nocht, die sinnlos rumlagen. Die bildeten die Grundlage. Löcher in den Boden gebohrt (hab ich selbst - stolzbin), mit Plastikplane ausgelegt, dann Steine rein und Pflanzenerde drauf. Die Kiste haben wir dann beim Teich auf alten Ziegelsteinen erhöht abgestellt. Das war ein Spaß - zwar anstrengend aber das nenn ich mal sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Es war aber klar, dass das nur eine Notlösung sein würde. Einige der Pflanzen hab ich dann auch einfach in größere Töpfe umgezogen, weil die Eisheiligen noch nicht vorbei waren.

Hochbeet - die Zweite


Das wiederum wusste ich aber nur, weil ich mir kurz zuvor ein Bio-Gartenbuch gekauft hatte. Darin hab ich einiges über Mischkultur gelernt. Es war aber klar, wir müßen da was richtiges bauen, was stabiles, das für länger sein soll. Von unseren Vermietern haben wir das Holz, Werkzeug und Kompost zur Verfügung gestellt bekommen und dann gings ans Eingemachte.
Mein Mann hat in der Hitze Holzpflöcke in den Boden geschlagen, Bretter dazwischen - allein das hat schon einen halben Tag gedauert. Am nächsten Tag haben wir dann Äste, Grünschnitt und Laub gesammelt. Mit der Schubkarre die Komposterde geholt und darauf dann die Pflanzenerde.

Mit Berücksichtigung auf gute Nachbarschaft hab ich dann die Pflanzen vorsichtig umgesiedelt, dann waren auch die Eisheiligen hinüber und die restlichen Pflanzen durften raus. Wir haben außer ein wenig Erde und Rindenmulch nichts gekauft. Größtenteils war alles vorhanden, das haben wir einfach sinnvoll wiederverwendet. Naja... ein paar Pflanzen mehr sinds dann noch geworden. Ich konnte ihren "Nimm mich noch mit"-Rufen einfach nicht widerstehen.

Ein stilles Paradies


Ein magischer Ort scheint das nun zu sein. Jeden Tag in der Früh und wenn ich vom Studio nachhause komme gehe ich hin. Könnte einfach nur dastehen und zuschauen. Viele Spinnen haben wir dort - im Haus brauch ich sie nicht, dort  draußen stören sie mich aber nicht. Spinnen sind ja immer ein Zeichen von guter Energie. Und es ist deren "Haus" also respektiere ich sie. Schmetterlinge kommen auch viele, und einige Libellen, noch kleine, die sicher bald wieder große Brummer werden. Es scheint als hätten wir dort ein kleines verstecktes Paradies geschaffen.

Tatataaa hier ist es:

Links steht noch die alte Holzkiste. Was man nicht sieht, da verdeckt durch die Blumenkisten vorne, sind die Ziegelsteine auf denen die Bretter liegen. Links das große Schild ist ein altes "Willkommenschild", rechts eine hölzerne "Windradblume" und dahinten ist ein Vogelhaus (ohne Futter, vielleicht mag ja jemand einziehen). In der Mitte ist ein Vintage "Gemüsegarten" Schild. Wer findet die Fee?
Hier wächst also:
Ganz links in der Kiste: Radieschen, Kopfsalat, Bienenweide (Blumenmischung)
Im Hochbeet: Radieschen, Kohlrabi, Kopfsalat, Dill, Basilikum, Rucola, Gurke, Paprika, Habanero
Unten in den Töpfen: Duftbrombeere (Blume), Zitronenmelisse, Bienenweide und in dem langen Blumenkasten sind noch weitere Blumen ausgesät.

Ein paar Erneuerungen gibts bereits. Ein Windspiel hängt jetzt noch (hatte ich auch noch bei meinem Krimskrams) und ein Topf mit den Hortensien.
Was man nicht sieht ein paar Meter weiter haben meine Nachbarin und ich ganz wild einfach Kartoffel die schon starke Triebe hatten in der Erde verbuddelt. Mit Ziegelsteinen haben wir das kleine "Beet" gekennzeichnet. Es hat funktioniert. Von den zwei Reihen blüht eine schon ganz aufgeregt. Dort wächst auch unsere Petersilie, sowie zwei Kürbissorten.

So, das Unwetter, während ich das hier geschrieben habe ist vorbei, ich muss gleich mal wieder raus und sehen wie es meinen "Kinderlein" geht. :-)
Noch einen schönen Feiertag, bis bald im kreativen Garten.

Montag, 14. Mai 2012

Einkaufsverhalten - bio und logisch

Seit ca. 6 Wochen ernähre ich mich hauptsächlich biologisch.
Mit Beginn April hab ich mir ein Budgetlimit gesetzt, wieviel ich für Essen diesen Monat ausgeben möchte. Ende des Monats lag ich sogar 50 Euro darunter. Wie geht sowas und vor allem wie geht das alles bio?

Ganz einfach - und man muss nicht mal auf die zweifelhaften Bioprodukte von Supermärkten oder Discountern zugreifen. Ich kaufe 2 mal in der Woche ein. Montags und Freitags. Alle Einkäufe sind geplant, das heißt ich weiß genau was ich kaufen möchte, hin und wieder landet natürlich dann ein Extrastück im Korb aber in der Endsumme macht das nicht viel aus.

 

Einkauf für eine Woche


Montags kaufe ich im Bioladen ein. Dieser "Biosupermarkt" führt außer der eigenen Marke (Ein Zusammenschluss aus mehreren bäuerlichen Biolieferanten) auch große Biomarken. Diese sogenannten großen Marken kaufe ich nur wenns unbedingt sein muss, denn auch hier bin ich sehr skeptisch. Nur weil die verwendeten Lebensmittel unter biologischen Umständen gedeihen durften, ist das Produkt noch lange nicht gesünder und umweltfreundlicher. Ich versuche so viel wie möglich Regionalprodukte zu kaufen. Zur jetztigen Zeit wo es noch nicht so viel regionales Gemüse gibt, kaufe ich dort im Laden auch keines. Fast alles ist importiert aus Italien, Argentinnen, etc. Das ist für mich auch nicht sehr vertretbar.
Was ich kaufe ist Brot, Mehlspeise, Wasser (gibt es nur dort in einer Glas-Pfandflasche), Säfte, Mehl, Gemüse aus Österreich (im Moment noch nicht so viel) eventuell Milch, Joghurt oder Topfen, Sojaprodukte (vieles ist noch in Plastik, was mich stört). Wobei ich versuche die Milchprodukte wirklich einzuschränken. Ich kaufe dann mal ein Glas Sauerrahm mit dem ich wirklich auch länger auskomme. Meist halten sich diese Produkte auch 3-4 Tage über die Mindestverbrauchsdauer.

Was mir dann noch fehlt bestelle ich online über ein Bio-Netswerk. Zumeist kaufe ich dort Gemüse (saisonales direkt aus der Region bezogen und nicht einfach "nur" Österreich), Aufstriche, Tofu, Eier (von seltenen alten Hühnerrassen, diese werden nicht geschlachtet), Katzenfutter (aus einer Bioschlachterei, wird gefroren und portioniert, spart somit auch den Dosenmüll), Nudel (auch regional hergestellt), Bratöl (kann man in der Pfandflasche selber nachfüllen) und diverses. Diese Bestellung hole ich dann freitags ab.
Somit merkt man schon, der ganze Einkauf für die Woche muss geplant werden. Anfangs ist das etwas anstrengend aber man gewöhnt sich schnell daran und es ist auch viel logischer. Außerdem bin ich viel experimentierfreudiger geworden was Reste-Essen betrifft. Da wird halt einfach das übrige Gemüse der Woche in eine Pfanne geworfen, selbstgemachtes Fladenbrötchen dazu, fertig ist ein lecker schneller Imbiss.

Ohne Fleisch gehts auch 

 

Ich esse mittlerweile sehr wenig Fleisch und kaufe selber gar keines mehr. Es ist jetzt nicht so, dass ich mir gesagt habe, ich werde Vegetarierin es ergibt sich einfach. Ich möchte kein Fleisch mehr essen bei dem ich nicht weiß woher es kommt. Aber es gehört ja noch viel mehr dazu - denn vor allem das Ende des Tierlebens finde ich, ist entscheidend. Da kann noch so oft bio drauf stehen - wenn das Tier unwürdig getötet wurde steht das genauso wenig dafür.

Hürden

 

Nun gibt es aber auch für mich viele Hürden. Und da meine ich gar nicht das Geld. Denn wie schon oben erwähnt, es ist durchaus leistbar. Mein Einkauf richtet sich aber im Moment noch mehr nach mir - ich bin aber verheiratet, dh. wir sind ein 2 Personen Haushalt. Ich bin der Meinung mein Mann könnte sich auch noch davon ernähren (von der Menge her) er ist aber was das Thema Ernährung, Umwelt, etc. betrifft noch sehr uninteressiert. Er will Fleisch - viel Fleisch. Er will Bier, Cola, Chips, Fertiggerichte. All diese Sachen esse ich nicht mehr und kaufe ich daher auch nicht mehr. Das heißt, wenn er sie will muss er sie selber kaufen. So gesehen geben wir gemeinsam vermutlich doch mehr Geld aus - würde er seine Ernährung umstellen, wären hier definitiv Einsparungen möglich. Er isst zwar wenn ich koche mein Essen auch, aber wie es zB bei der Radieschensuppe war - für ihn ist das dann eine Vorspeise, er hat danach noch Hunger, weil er es nicht mehr gewohnt ist in richtigen Mengen zu Essen.

Eine weitere Hürde ist das Mittagessen. Ich hab das Privileg meine Mittagspause bei meinen Eltern verbringen zu können und dort kann ich auch zu Mittag essen. Hier spare ich sicher auch eine Menge Geld. Biologisch und vor allem nachhaltig sind die Speisen aber nicht. Ich versuche zwar hin und wieder meine Mutter aufzuklären aber recht viel Interesse kommt mir hier nicht entgegen. Ich könnte jetzt zu ihr sagen "Ich esse das Fleisch nicht, weil ich nicht weiß woher" aber dieser Diskussion gehe ich im Moment noch aus dem Weg. Man will halt auch nicht undankbar sein....
Tja. Leicht ist es nicht.

Aber ich merke schon persönliche Erfolge. Ich esse so viel Gemüse wie noch nie (noch dazu habe ich jetzt mit dem eigenen Anbau begonnen) und ich fühl mich einfach besser. Diese Heißhungerattacken bleiben einfach aus.

Nie wieder Supermarkt?


Noch nicht ganz. Ein bißchen Katzenfutter kaufe ich auch noch im Supermarkt, ich würde sagen Hälfte bio, die andere Hälfte (leider noch) industrielle Nahrung.
Geschirrspülmittel und Reiniger kaufe ich auch bereits über das Bionetswerk. Einzig das Toilettenpapier kaufe ich noch im Supermarkt. Ich würde also sagen mein Einkauf im Supermarkt - 1 mal im Monat und maximal 10 Euro. Schön langsam beginne ich auch bei den Hygieneartikeln eine Umstellung einzuleiten. Aber ich möchte mich nicht drängen - ich lasse mir dabei Zeit. Diese ganze Umstellung ist ein Prozess. Und manche Prozesse dauern eben, dafür soll es dann aber für immer sein.

Vor allem möchte ich viel mehr selber machen. Wie gesagt, das erste Gemüse ist schon angebaut, auch mit diversen alten Rezepten wie Wipferlsirup probiere ich schon rum. Ich möchte mehr Richtung Selbstversorgung, so gut es eben geht neben einem Fulltime job.


Wer sich für das Thema interessiert kann ich folgende Literatur empfehlen:
Arm aber bio von Rosa Wolff
Der große Bio Schmäh von Clemens G. Arvay
Die Ernährungsdiktatur von Tanja Busse

Die letzten beiden Bücher werde ich demnächst hier ausführlicher vorstellen.

Hier gehts zum Bioladen und hier zum Bio-Netswerk.

Wer wirklich wissen will was in konventioneller Ware so drinnen ist, sollte mal genauer hinsehen und sich Zeit für diese Website nehme: www.abgespeist.de
Spätestens dann ist nichts mehr wie vorher....

Montag, 23. April 2012

London

Impressionen aus London

13.-16.04.2012
Betriebsausflug mit dem Fotostudio
(inkl. Ehemann *g*)

(C) Melanie Eichenauer. 2012.


Tower Bridge.

Beim Überqueren der Tower Bridge.


Seitengasse bei der Tower Bridge.
Wachablöse.


St. Pauls Cathedral.

Natural History Museum.

Riesendino im Natural History Museum.

Covent Garden.
Covent Garden.
Westminster Abby & Big Ben.

Big Ben.

Abends am Piccadilly Circus.

Hinter der St. Pauls Church (nicht die Kathedrale) am Covent Garden.
St. James Park.
An einem Ende vom Hyde Park.

Montag, 9. April 2012

Schuh oder nicht Schuh

Ja kann es denn wirklich sein?
Ist das möglich?

Ich wohn jetzt seit 6 Jahren auf'm Berg, am Land, manche nennen es Pampa. Umgeben von Wiesen und Feldern. Wo Fuchs und Huhn sich gute Nacht sagen.
Und ich hab noch immer keine Gummistiefel?

Schande über mein nun völlig verländlichtes Haupt. Das muss sich jetzt aber mal schnell ändern. Weil jedesmal wieder, wenn ich rausgeh um zum Beispiel den Biomüll zu entsorgen, ärgere ich mich, dass ich solche tollen Schuhe nicht besitze und frage mich, wie gibt's das?
Also latsch ich wieder mit meinen Sportschuhen durch die, zurzeit vom Schnee, nassen Wiesen auf dem Weg zum Teich, wo der Kompost steht. Quatsch und Schmatz macht es da.

Ich hab jetzt nicht grundsätzlich was gegen dreckig werden, aber ich bin, was Schuhe angeht, eine total untypische Frau. Ich besitze zwar ein paar mehrere aber bei weitem nicht so viele wie mein Mann aber ich zieh auch immer nur das selbe paar an. Die trag ich dann so lange bis sie löchrig werden, was meist ein bis maximal zwei Jahre dauert und dann zerrt mein Mann mich wieder in einen Schuhladen, unter großem Raunzen von mir.
Mich nervt das einfach. Ich kann auch nicht mit Absätzen gehen, sie gefallen mir zwar optisch aber ich selbst komm mir doof vor. Aja ein paar Schlappen die ich mal für günstige 4 Euro erstanden hab, benütz ich im Sommer im Garten immer. Tja... und meine Hauspatschen. Die auch schon furchtbar aussehen.

Aber jetzt müßen Gummistiefel her. Genug vorm Schuhkauf gedrückt. Sowas geht ja auch schon online - find ich zwar auch anstrengend, weil wenn sie nicht passen, muss man sie wieder zurückschicken und jeder der am Land wohnt, wo es keine Poststelle um die Ecke gibt, weiß wie umständlich das sein kann.

Hier aber mal meine Entdeckungen:

Seven Seconds - navy.
Gesehen bei zalando.at um ca. 40 Euro


Viking Fox Gummistiefel - lime
Gesehen bei zalando.at um ca. 60 Euro.
Viking Gummistiefel
Gesehen bei zalando.at um ca. 90 Euro
WTF?? 90 Euro... aber es geht noch teurer,
hab welche um 120 Euro auch gesehen.

Letztens hab ich auch bei Bellaflora welche gesehen, in matsch-grün um ca. 25 Euro. Ich glaub, mehr lässt meine Geldtasche auch gar nicht zu. Bei Schuhen war ich halt schon immer knausrig ;-)

Schönen Ostermontag!

Sonntag, 1. April 2012

Erinnerungen

(C) Melanie Eichenauer, 2011.
Ein neuer Layoutheader - frischer Wind muss her.
Apropos frisch: heute früh war wieder alles weiß gezuckert. Aber gegen Mittag verflüchtigte sich das bißchen Schnee, der wie Staubzucker über einem Kaiserschmarrn gestreut, da lag.

Zu mittags gabs heute wieder Gesundes. Gemüsesuppe mit Karotten und Dinkelbuchstaben-Nudeln, sowie sowas Ähnlichem wie Fladenbrot. Hmm... das muss ich nochmal probieren, ich glaub, das glatte Mehl war nicht so geeignet.

Dann Biomüll gepackt, mich selbst eingepackt und raus mit Katze. In braver Hündchenmanier ist sie (ohne Leine oder sonstige Helferlein) wieder brav neben mir her, runter zum Teich. Der Wind bließ mir um die Kapuze meiner Winterjacke, die ich eigentlich schon fast wegräumen wollte. Aber es ist doch jedes Jahr so und deshalb halte ich diesen Tag fürs nächste Jahr als Erinnerung fest. Nach viel Sonnenschein und Wärme kommt immer noch eine Nachwehe an Schnee. Ist dieser geschmolzen gehts dann erst richtig los mit dem Frühling. Kleine Weisheit die ich in den fast sechs Jahren hier oben schon gelernt habe.

Katze schnupperte zum Teich, steckte ihren Kopf in den Strauch mit den noch vertrockneten Blättern vom Herbst-Winter. Irgendwas schien sie zu riechen. Vielleicht die Markierung eines Katers. Wie ein Erdmänchen saß sie sozusagen da. Sah wiedermal sehr witzig aus und ich keine Kamera dabei. Schande über mich. War auch deshalb schade weil ein paar Schritte später ich Himmelschlüsserl entdeckt hatte. Diese gelben, wunderbaren Blümchen. Anscheinend werden sie auch Wiesen-Primel oder nur Schlüsselblume genannt. Ich nenne sie immer Himmelschlüsserl. Denn sogleich erinnerte ich mich an damals.

Mit meiner Oma und Mama gings früher im Frühling immer auf den kleinen Berg hinterm Haus wo wir wohnten. Wir wohnten zwar in der Stadt, das Wohnhaus lag aber eher außerhalb und gleich angrenzend zu einem, wie gesagt, kleinem Berg mit Wiesen und Feldern.
Vom Hof gings in eine Siedlung, danach bergauf zur Wiese mit Obstbäumen und einem Bauernhof. Saftiges Grün dekoriert mit vielen, vielen gelben Punkten. So sah es aus. Zu dritt wateten wir durchs teilweise hohe Gras. Jede pflückte einen Strauß, der dann Zuhause in eine Glasvase kam. War dies geschehen, wußte mein Kinderherz, Ostern war nicht mehr weit.

Samstag, 31. März 2012

Ei, Ei, Ei

Noch eine Woche auf Ostern - dann gehts wieder los mit der Vielfresserei.
Klingt etwas frustiert? Ja, das bin ich auch. Weil ich jetzt schon weiß, dass bei den großen Familienfeiern wieder Diskussionen aufkommen werden, wenn ich mich weigere etwas zu essen.

Warum immer diese großen Mengen an Essen?
Warum? Warum? Es geht doch um das zusammen sein - wenn man vom religiösen Hintergrund mal absieht, der ja der eigentliche Hauptgrund sein sollte aber irgendwie nie zur Sprache kommt. Da beginnt ja schon die ganze Heuchlerei.
Warum muss dann so ein rießen Wirbel ums Essen gemacht werden? Mittags: Vorspeise, großzügige Hauptspeise (natürlich von allem viel zu viel) und danach noch Nachspeise (obwohl einem da schon das Essen bis zum Hals wieder nach oben steht) und zu guter letzt natürlich abends die Jause.
Zum ich weiß nicht wievielten Male nehme ich mir vor dieser Lebensmittelverschwendung zu trotzen. Ja, es ist eine Verschwendung wenn man satt ist und trotzdem isst. Dieses mal schaffe ich es.

Seit dem letzten Jahr bin ich wieder um einiges schlauer geworden. Vor kurzem hab ich bereits das Buch "Landleben" vorgestellt. Es ist ein Tatsachen- bzw. Erfahrungsbericht von einer Städterin die aufs Land zieht. Aber es geht um viel mehr. Durch dieses Buch lernt man auch einiges über Lebensmittel, deren Verwendung und Entstehung. Ich habe zwar immer darauf geachtet Bio-Eier aus Freilandhaltung zu kaufen, aber nie habe ich den Konsum an sich in Frage gestellt.

Die Autorin bringt einem zum Nachdenken. Wenn ich es jetzt richtig im Gedächtnis habe ist sie Veganerin - und ich muss zugeben, diese Lebensart habe ich nie wirklich verstanden. Jetzt ist mir das um einiges klarer. Es geht nicht nur um die Artgerechte Haltung des Tieres, sondern auch um die Ausbeutung die beim Verzehr tierischer Produkte wie Ei, Milch, etc. stattfindet. Wieviel Milch es auf der Welt eigentlich braucht für die ganzen Käsen, Joghurts, Topfen, etc. Und eine Kuh gibt ja eigentlich nur Milch für ihre Kälber - davon erhalten die Kälber aber meist nichts.
Wieviele Kühe braucht es für diese Massen an Verzehr weltweit? Wieviele Acker und Felder müßte es dafür geben? Einerseits damit die Kühe ihr Leben darauf verbringen können andereseits für den Futteranbau. Wahnsinn, wenn man sich das mal vor Augen führt.

Das selbe ist es mit Eiern. Wir essen Eier ja nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sie werden überall verwendet, für Nudeln, Mehlspeisen, etc. Weltweit - wieviele Hühner muss es dafür geben? Wo sollen die alle leben? Es gibt zwar Richtlinien für Biohaltung, die sicher gerechter ist als Konventionelle aber ist sie wirklich artgerecht? Hühner leben eigentlich von Natur aus in Kleingruppen. Bei biologischer Haltung dürfen es maximal 140 Hühner pro Hektar sein (230 konventionell). Nun, ist 140 eine Kleingruppe?
Aus dem Buch "Landleben":
"(...) obwohl Bio, sind sie so stark auf Legeleistung gezüchtet, dass die männlichen Küken am Tag des Schlüpfens <entsorgt> werden müssen. Einmal im Jahr werden sie zum Schlachter gefahren, kopfüber in Elektrobäder, die nicht immer volle Wirkung zeigen, betäubt und dann auf Fließbändern weiter zum Schlachten gefahren. Doch bis dahin geht es immerhin halbwegs gut."

Was lernt man eigentlich heutzutage in der Schule? Anscheinend nichts über die sogenannten "Nutztiere", was ihre ursprüngliche Lebensart betrifft, die Herkunft unserer Lebensmittel, nichts. Sonst würde ich nicht alles erst JETZT lernen. Ich wußte nicht, dass Hühner eigentlich im Wald lebten. Ich schäme mich dafür, weil so grundliegende Dinge sollte man lernen. Das sollten auch unsere Kinder. Vielleicht heißt es wieder "für diese Grausamkeiten die in der konventionellen Landwirtschaft herschen sind sie zu jung" - Blödsinn. Keiner findet diese sogenannten Horrorgeschichten schön, das hätte ich nicht als Kind und tue ich auch nicht als Erwachsener und hätte ich damals als Kind früher bescheid gewusst, wäre jetzt schon alles viel eingespielter, müßte ich mir nicht erst jetzt so viel beibringen. Aber ich tue es gerne, soll jetzt nicht klingen als wäre mir das lästig. Ich finde, es sollte einfach zur Erziehung gehören.

In ihrem Buch "Landleben" schreibt Hilal Sezgin weiters:
"In der Nähe des Dorfes gibt es eine Hühnerfarm mit knapp 10 000 Legehennen, die in biologischer Freilandhaltung Eier produzieren. (...) Einige Jahre zuvor hatte ich für einen Zeitungsartikel die Produktion von Hühnern und Eiern recherchiert, das hatte mir genügt. Weil heutige Hühner so stark auf eine bestimme Leistung - die Produktion von Eiern oder Fleisch - gezüchtet sind, sind die männlichen Küken überflüssig und werden noch am Tag des Schlüpfens aussortiert, begast und durch einen Schredder gedreht. Ein Vegetarier sollte das mitbedenken, wenn er Eier isst."

Wären wir beim Thema Vegetarier. Ein Thema das mir Kopfzerbrechen bereitet. Ich liebe Schnitzel. Ganz dünn, fein paniert mit Preiselbeeren. Lecker. Aber immer öfter habe ich schon während des Essens ein schlechtes Gewissen. Bis jetzt wusste ich nie woher das Fleisch kommt. Wie heuchlerisch ist es also von mir so auf die Rechte der Tiere und den Wert von biologischem Essen, sowie umweltbewussten Lebens zu pochen?
Hier muss ich ehrlicherweise gleich anmerken, dass ich hier tippe während wir uns in der "Earth Hour" der Stunde als Zeichen für mehr Umweltbewusstsein befinden und sämtliche Stromgeräte für eine Stunde abdrehen (sollten). Schande über mich, aber man weiß eben nie wann die Kreativiät zuschlägt - dafür sitze ich hier im Dunklen. Ein kleiner Trost? Ein kleiner Beitrag. Ein zumindest kleines Zeichen.

Zurück zu den Eiern.
"Innerhalb weniger als einer Menschenlebenspanne hatte sich etwas, das wie ein natürlichhes menschliches Verhalten wirkte, in eine barbarische Industrie verkehrt.
Unser Fleisch-, Milch- und Eierkonsum entspricht nicht mehr dem eines Steinzeitmenschen oder des Nomaden in einer asiatischen Steppe oder einer mittelalterlichen Bäuerin oder nahöstlicher Ziegenhirten, die sich ein wenig von dem nahmen, was die Tiere gaben und was sie selbst benötigten. Heute nehmen wir ihnen alles." schreibt Hilal weiter.
Eier sind Luxus, aber werden immer verschwenderischer eingesetzt. In vielen Rezepten ist die Rede vom Dotter oder dem Eiklar das gebraucht wird - was macht man mit dem Rest? Davon steht nie was drin. Oder, dass es für das bestreichen von Backwaren hergenommen wird um das Produkt schön glänzend zu machen, das wird das Auge wohl verkraften oder?
"Viele Menschen halten das tägliche Frühstücksei, die Milch und die Hühnerbrust für selbstverständlich - wohingegen sie tatsächlich, wenn man an all die dafür verbrauchten Ressourcen denkt, Luxus sind."

Man möge mich jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich möchte keine Finger-zeig-Aktion starten, denn ich selbst muss noch viel dazulernen aber vielleicht sind ja solche Blogposts hilfreiche Denkanstöße oder sie geben vielleicht erst Anlass mal darüber nachzudenken. Sich zu informieren.

Vielleicht denkt an Ostern dann noch jemand an die Hühner die das Ei gelegt haben.

Hilal Sezgin - Landleben. Von einer, die raus zog.
Dumont Verlag.
Vielleicht ein etwas anderes Ostergeschenk? :-)
  

Sonntag, 18. März 2012

Hide & Seek

(C) Melanie Eichenauer, 2010.




Ja, ich poste hier mal wieder ein Bild aus meinem Fundus - aus 2010.

Die Wohnungssuche geht schleppend dahin, wir habens zwar nicht eilig, aber zur Zeit sieht es auch nicht so aus als würde sich da schnell was ändern.
Wir sollten ja im Sommer diesen Jahres von unserem geliebten Berg ziehen, da der Hof zu einem Ferienhof wird und durch gesetzliche Bestimmungen keine Dauermieter mehr dort leben dürfen. Es wird sich also einiges ändern in 2012. Damals 2010 als ich dieses Bild machte, hatte ich noch keine Ahnung davon. Träumte von einem Haus, dachte, dass würde sich schon irgendwie ergeben... ich hätte da wohl mehr dahinter sein müßen, aber ohne wirkliches Kapital ist so ein Traum halt schwer zu erfüllen. Meine liebe Reiki-Freundin, die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe, würde sagen, "nicht zweifeln, geh davon aus, dass du das bekommst". Den Wunsch visualisieren.

Ich dachte wirklich, wenn wir von hier wegziehen wäre der nächste Schritt in Richtung etwas Eigenes zu haben - davon scheinen wir jetzt eher entfernt zu sein. Aber wenn man schon umzieht hat man doch vor, dass es was Dauerhaftes ist. Ich glaube, keiner ist wirklich Fan von Umzugskartons packen.
Vor allem ist diese Sucherei ja auch so zeitraubend. Also vielmehr das Ansehen von Wohnungen.
Gestern war es mal wieder soweit, spontan sahen wir uns eine Wohnung in einem Haus in einem Nachbarort an. Das Haus ist ein Einfamilienhaus, wobei auch der Keller zu einer kleinen Wohnung umfunktioniert wurde. Die Wohnung oberbei wäre für uns gedacht. Mit Garten, großen Balkon. Badewanne. Also eigentlich schon ganz guten Vorraussetzungen. Aber man konnte sagen, außen hui, innen pfui. Winzige Räume. Im Schlafzimmer stand bereits ein Bett und Einbauschränke. Alles so knapp bemessen, dass eine Bettseite zur Wand steht und die andere Seite so eng zum Kasten ist, dass man sich hier schon auf viele blauen Flecken auf dem Schienbein gefasst machen kann.
Im Bad wieder so eine intelligente Aktion. Ein schmales Bad mit viel zu tiefen Kästen. Sodass man sich um einen Kasten schlängeln muss um überhaupt zum Toilettensitz zu kommen. Dann ist auch keine richtige Heizung drinnen - nur ein Kachelofen. Ja, genau ich komm in ein kaltes Heim und heiz erst mal 2 Stunden ein damits dann mal in der ganzen Wohnung warm ist. Nein danke. Da stresst mich ja schon wieder der Gedanke daran.

Der Eingang wäre ganz nett, der Vorraum ist sowas wie ein Miniwintergarten, alles aus Holz. Der Balkon ist eher schon eine Terrasse. Und vom Wohnzimmer kann man direkt in den kleinen Garten. Der Ausblick ist auch ganz nett, da die Siedlung erhöht liegt. Ja, das wars dann auch schon. 70m2 für 500 Euro netto. Ohne Garage, die kostet extra. Gibt schlimmeres. Viel schlimmeres.
Wobei das auch alles nicht so schlimm ist wie die Tatsache, dass der Vermieter so ein Mensch ist wo man beim ersten Satz den er spricht sich schon denkt "Waaaaaaa!!!"
Die Begrüßung war schon "nett", wir standen vor dem Haus und mein Mann dachte es ginge die Treppen rauf zum Haus, dabei muss man unten neben der Garage rein. Kann man nicht riechen und ist auch kein Grund meinen Mann gleich anzuschnauzen.
Also schlängeln wir uns die engen Treppen hoch wo er uns kurz grüßte, dann läutete sein Telefon und wir standen mal 2 Minuten blöd rum. Wenn ich nicht wüßte, dass mein Mann mich wieder oberpeinlich finden würde, wäre ich ja einfach reingegangen. Ich hätte ihn auch nicht gesiezt, tat er ja auch nicht, und wäre vermutlich nach 5 Minuten einfach gegangen.
Als er sich dann mal dazubequemte aufzulegen, war schon gleich klar - der braucht keine neuen Mieter, sonderen ein Hörgerät. Sorry, aber jede Frage cirka 2 mal wiederholen zu müßen nervt irgendwann. Und wenn man schlecht über andere herzieht mag ich auch nicht. Er hatte anscheinend Probleme mit dem Vormieter und ließ sich übelst über ihn bei uns aus. Macht auch keinen netten Eindruck. Aber die Höhe war dann: "Bei jungen Leuten hab ich kein gutes Gefühl, denen trau ich nicht."
Danke - wiederschaun!

Also Traumzuhause - wo versteckst du dich?

Sonntag, 11. März 2012

Das kontrollierte Chaos in Person

"Ich werd viel regelmäßiger bloggen"
"Ich werd jetzt öfter posten"
"Ab jetzt fang ich wirklich an"
...

Warum nimmt man sich das so oft vor und es klappt dann irgendwie doch nie? Also anders ausgedrückt - warum passiert mir das immer?

Ja klar, man hat ein "echtes Leben" (WTF - ist bloggen unecht?) und da bleibt manchmal keine Zeit... wahrscheinlich ist dieser Hintergedanke, dass man hier alles mit der Welt teilt etwas blockierend. Da wir ja in ein paar Monaten umziehen müssen - ähm ja, ich erwähn das so als hätte ich davon schon mal erzählt, das werd ich irgendwann später machen.... Wo war ich?
Aja, wir werden in ein paar Monaten ausziehen müssen und sind natürlich schon am suchen und umsehen. Und da ich generell kein Chaos und zu vieles Zeugs mag, bin ich halt jetzt schon am Ausmustern. Da hab ich letztens mein altes und erstes Tagebuch in einer kleinen Kiste entdeckt. Eigentlich ist es so ein Freundschaftsbuch, also es war dazu gedacht, dass einem darin Freunde was reinschreiben, aber ich hab es damals als mein Tagebuch verwendet. Es handelt ca. von der Zeit zwischen meinem 10. und 12. Lebensjahr. Auch wenn meine Rechtschreibung damals noch eine Frechheit war, so hab ich die kurzen Einträge verschlungen. Ich war damals schon bemüht alles punktgenau festzuhalten (wie heute mit der Kamera) eben um mich später mal an alles zu erinnern. So hab ich die genaue Uhrzeit mit Minutenangabe aufgeschrieben wenn irgendwas passiert ist. ZB das mein Vater im Wohnzimmer nebenan grad was gesagt hat, so Kleinigkeiten - die ich höchstwahrscheinlich schon vergessen hätte - hätte ich sie nicht notiert.
Und so ist es mit dem bloggen, viele Blogeinträge helfen mir mich zu erinnern und mein Gedächtnis ist echt nicht das Beste - könnte das schon sowas wie eine Alterserscheinung sein? Ist mein Hirn mit nicht mal 30 Jahren bereits jetzt zu voll? Ist der Datenspeicher aufgebraucht. Vielleicht merk ich mir aber auch nur die wirklich wirklich wirklich wichtigen Dinge. Und alles andere muss eben seperat gespeichert werden, wie eben in einem Blog.

Schon seit Wochen sitz ich immer wieder mal minutenlang vor dem Bildschirm und starre auf mein Blog. Ich überlege, was ich posten könnte. Eigentlich wollte ich lauter inspirierende Dinge, die mir im Alltag unterkommen, posten - darum auch der Blog-Name. Aber manchmal gibts halt auch eine Flaute. Im Moment bin ich nicht in der Stimmung zum Handarbeiten... aber zum Lesen. Das bin ich irgendwie immer.
Aber ich hatte kein Buch mehr - da fiel mir ein, es gibt noch ein Buch das ich mal angefangen hatte zu lesen, aber es dann entäuscht weggelegt hatte. Es war eben nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte. Da ich kein Buch mehr hatte und ich einfach besser schlafen kann, wenn ich vorher gelesen habe, hab ich es wieder hervorgekramt.
"Stadt, Land - Schluß" von Judith O'Reilly.
"Weit weg von zu Hause, drei kleine Kinder. Und der Ehemann nie da."
Judith's Blogeinträge wurden zu einem Buch zusammengefasst. Ich dachte damals es würde mehr um das Leben am Land gehen, was es schon tut aber Judith hasst es - und ich liebe es. Da war ich irgendwie anfangs sauer auf sie. Das hatte ich aber mittlerweile überwunden und so konnte ich mich doch noch auf das Buch einlassen und nun find ich es auch echt gut. Anfangs plärrt und suddert sie viel rum, aber es wird besser. Es wird lesbarer.
Und von ihren Blogeinträgen hab ich irgendwie viel gelernt was das Bloggen an sich angeht. Sie schafft es gekonnt Privates zu erzählen ohne wirlich zuuuu privat zu werden. Es ist eben so ein Balanceakt zwischen "ich erzähle was mich beschäftigt" und "ich mache einen Seelenstriptease".

Das hier ist ja schon mein zweiter Blog, im vorigen wollte ich über meinen Weg zur Fotografin (also, dass ich Fotografin werde) schreiben, aber dieser Wunsch war dann doch recht schnell erfüllt, ... ha vielleicht liegt darin der Schlüssel? Seinen Wunsch öffentlich posten, dann erfüllt er sich auch.
Hier wollte ich dann eben kleine Inspirationen für den Alltag posten, dann doch nur Fotos, dann doch wieder was Schreiben - ich bin ein Blog Chaos.

Also, ich wünsche mir dann wieder was....
ich hätte gern ein Häuschen im Grünen, mit viel Garten drum herum, eine Veranda und einen weißen Gartenzaun. Dass mein Mann den PC gegen einen Rasenmäher eintauscht (diesen dann auch liebend gerne benutzt)... natürlich, dass wir alle in der Familie gesund und munter bleiben.
Und das sich zumindest mal dieses Blog-Chaos lüftet.

Montag, 27. Februar 2012

2012

... hat schon begonnen... vieles hat sich schon getan, aber ich bin hier einfach hinten mit posten - das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Ich baue ein bißchen um. Mit frischem Layout macht das bloggen sicher wieder mehr Spaß :-)

Sonntag, 18. September 2011

Countdown

... so, jetzt gehts dahin.
Nicht mal mehr eine Woche bis zur Hochzeit.

Gestern haben wir eine kleine Weinverkostung gemacht - natürlich mehr zum Spaß. Michis Opa spendiert ja den Wein und hat uns schon mal drei verschiedene Flaschen mitgegeben zum kosten. Aber da er ja mehr als nur 3 verschiedene Sorten (nämlich sogar mehr als 10) mit nimmt, war das nicht zum Aussuchen, sondern ... ja... nur zum Spaß ;-)
Und den hatten wir. Mit 2 sehr guten Freunden von uns haben wir dann die drei Flaschen geleert. Währenddessen eine Runde TabuXXL (mit KnotenKnut - der ist ja so lustig) gespielt. Ich hab wieder so lachen müssen, dass mir alles wehtat und auch heute schmerzen meine Bäckchen noch etwas ;-)

Ein paar Kleinigkeiten gehören noch erledigt - wie ein paar Sachen zum Drucken zu bringen, aber größtenteils sind wir schon am einpacken.

Wenn ich jetzt so diese Vorbereitungszeit reflektiere war dieses Organsieren und Herstellen von Drucksachen, Deko oÄ ganz nett und schön - einzig wenn mal was nervte - das hatte immer mit Leuten zu tun. Da gabs manchmal schon kuriose Vorfälle... aber was war das war. Jetzt wird dann einfach gefeiert und dann werden auch die sehen - alles halb so wild :-)
Und wenn man halt nicht 0815 will, ist es immer etwas schwieriger, aber alles ist machbar, man braucht nur Geduld und Durchhaltevermögen.

Tja, ich schätze, beim nächsten Post gibts dann die ersten Fotos... wünsch euch eine schöne Woche und bis bald!

Melanie

Freitag, 12. August 2011

NETs - ein geniales Netzwerk

www.netswerk.at




Heute möcht ich mal wieder was erzählen...

... und zwar von NETs - dem Netzwerk für nachhaltiges Leben.

Gehört, besser gesagt gelesen, habe ich von diesem Verein bzw. Netzwerk in der regionalen Zeitung unserer Stadt. Damals fand ich die Idee schon genial, Nachhaltigkeit, ein Thema das mich immer mehr interessiert und das uns alle betrifft.

Da ich die Zeitung aber leider selber nicht erhalte, sondern den Artikel nur bei meinen Eltern gelesen habe, geriet das Unternehmen wieder in Vergessenheit. Irgendwie erinnerte ich mich dann aber wieder und konnte Google sei Dank die Homepage ausfindig machen.

Aber alles der Reihe nach... worum gehts? Am besten erklärt es sich durch die Beschreibung von der Homepage von Nets:

"Durch jeden Einkauf können wir schädigend oder lebensförderlich wirken. Wir bemühen uns, die rundum guten Produkte zu finden und anzubieten. Wir führen keine Produkte, von denen uns bekannt ist, dass sie andere schädigen. Wenn man den Weizen von der Spreu trennt, bleibt nicht mehr sehr viel über. Noch ist es so, dass 8 von 10 Menschen in Österreich beim Lebensmitteleinkauf andere Menschen und unsere natürlichen Lebensgrundlagen schädigen. Beim Einkauf von Bekleidung schädigen gar 9 von 10 Menschen andere. Es ist Zeit, dass sich das Verhältnis umkehrt und es ganz normal ist, dass 9 von 10 Menschen mit ihrem Einkauf die Lebensqualität von anderen fördern und einen guten Umgang mit den Tieren, Pflanzen, Boden, Luft und Wasser finanzieren."

Im Grunde funktioniert es so:
Man kann Anfang der Woche bequem die Waren über den Online Shop bestellen und Ende der Woche abholen. (Oder auch liefern lassen)
Was mich begeister sind neben der Idee, den Produkte und dem Team auch die Preise. Bio-Produkte teilweise günstiger als in den gängigen Lebensmittelgeschäften und noch dazu ist der bezahlte Preis so viel mehr Wert.
Da zahlt man gerne jeden Euro.

Für mich war es schon oft ein Problem an Bio Produkte zu kommen... aus mehreren Gründen, ja sie sind teurer (nicht immer) aber man hat so viel mehr davon. Wer es mal ausprobiert hat, weiß wovon ich rede, es ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Sättigung. Meine Erfahrung ist zB bei einem "normalen" Joghurt hält das Sättigungsgefühl nicht lange ein, schnell will man mehr. Natürlich, die Großkonzerne wollen ja eigentlich nicht, dass wir satt werden, sondern eben, dass wir noch mehr wollen.

Ich interpretiere Nets auch so, dass man gezielter und bewusster einkauft. Dadurch, dass man schon am Wochenanfang wissen sollte was man dann Ende der Woche erhalten möchte, muss man sich viel mehr Gedanken machen.

Ein weiteres Problem für mich war, dass es zwar sehr wohl bereits überall Bio-Produkte gibt... ich mich aber trotzdem gefragt habe, warum muss ich diese Ware (zB Brot) von einem Hersteller aus Deutschland oder sonst wo in Österreich kaufen - es gibt ja auch direkt in meiner Nähe Anbieter. Durch dieses System kann ich nun wirklich regionale Produkte erwerben und zahlt man dafür nicht viel lieber Geld?
Warum Gemüse kaufen das durch lange Transporte zu uns nach Österreich gebracht wird? Gemüse wie Tomaten, Salat, etc. Diese gibt es ja auch bei uns. So hab ich begonnen auch selber Gemüse anzubauen. Meine liebe Nachbarin steht mir mit ihrem Wissen mit Rat und Tat zur Seite. Die eigens angebaute Tomate schmeckt einfach gaaaanz anders, nämlich viel besser. Noch dazu wenn sie noch etwas warm von der Sonne ist. Herrlich.
Wer diese Erfahrung gemacht hat, der will nichts anderes mehr.

Heute habe ich mir dann mein erstes Bio-Kisterl abgeholt. Ich habs endlich geschafft, den Online Shop auszuprobieren. Es war einfach eine wohltuende Erfahrung.
Schon der Weg dort hin ist besonders. Versteckt in einer Wohnsiedlung außerhalb vom Zentrum, eher unscheinbar. Nur ein kleines Schild, das ich fast übersehen hätte, zeigt einem an, dass man hier seine Lebensmittel abholen kann.
Das Gebäude ist eher ein Wohngebäude (ich glaub das ist es auch *g*) mit einem Innenhof in dem Kinder spielen. Unscheinbar liegt der kleine Verkaufs- bzw. Abholraum auf der Linken Hauswandseite.
Eine Ecke draußen, bei der ich dachte, dass dort private Gegenstände gelagert wurden, stellte sich als "Schenk-Ecke" heraus. Man liefert dort Dinge wie Bücher, Kleidung, etc.  die man nicht mehr braucht ab und kann sich, sollte man etwas brauchen, etwas nehmen. Es geht um das pure Geben (Schenken) und Nehmen.
Eine wunderbare Idee. So einfach. Gott sei Dank ist da jemand drauf gekommen ;-)

Vor Ort hab ich mir zusätzlich noch Birnen, Seife und Knabbergebäck gekauft. Und weiß oder ahnt man erst einmal wie die Großhändler zu den Waren kommen, welche Methoden (zB in Tierhaltung) da angewandt werden, der kann nicht mehr einfach so in einen der bekannten Supermärkte gehen.
Ständig fühlte ich mich dort erdrückt von dem Warenangebot. Wer braucht so viele verschieden Joghurts, Butter, Aufstriche, etc. Alles gefüllt bis zum Bersten, ein wahrer Warendruck. Erdrückend.
Noch erdrückender wenn man erahnt wieviel davon wieder weggeworfen wird...

Zeit zum Umdenken.

Damit wünsch ich ein schönes Wochenende...
liebe Grüße,
Melanie



Sonntag, 7. August 2011

Kurzer Bericht zwischendurch...

Im Moment geht es ein wenig drunter und drüber.
Die kurze Zeit für Erholung versuche ich so gut es geht zu genießen. So wie dieser wiedermal fast herbstliche Sonntag heute.

Das Täschchen von Tini ist bereits angekommen, aber ich hatte leider noch keine Zeit Fotos davon zu machen, auch meine Stiefel (die sooo genial sind) sind da - passen perfekt - aber noch keine Zeit sie abzulichten.

Morgen gehts zum finalen Anpassen von Brautkleid und Bräutigamanzug. Wenn ich ehrlich bin... ich wüßte mir was besseres zu tun... aber es muss halt sein.
Ich bin halt so eine eher untypische Braut und fühl mich oft fehl am Platz, das wird morgen sicher wieder lustig wenn ich mit meinen Cowboyboots zur Ankleide komme und dann sage "Oh doch, das sind meine Schuhe für die Hochzeit!"
Da werden wieder ein paar Träume aus Rüschchen und Plüsch lautstark zerplatzen.


Letzte Woche war großer Besprechungstag bei der Location - danach konnte ich von der Hochzeit ehrlich gesagt auch nichts mehr hören, so viele Entscheidungen die man ständig treffen muss... aber jetzt wirds dann etwas "ruhiger". Gott sei dank hab ich schon vieles vorbereitet, es fehlen nur noch die Abschlussarbeiten (Drucksorten drucken, etc.), ansonsten hoffe ich, dass wir soweit fertig sind.
Auch wenn das jetzt gestresst klingt, glaub ich, sind wir noch viel relaxter als so manch andere die ziemliche Panik haben, wie ich so mitbekommen hab... das find ich dann schon etwas schräg ;-)

Und manche scheinen ja zu denken "boah das wird ja das über drüber Ding" - ja klar, es wird was besonderes, weil es eben schon mal um eine besondere Sache geht und wir werden das nicht so klassisch abziehen, aber es wird auch vieles einfach locker und ungezwungen sein. Und genau das kommt im Vorfeld schon sehr gut an - auch bei Fremden. So ist zB meine Bastelanleitung für meine total einfachen "Freudentränen" sehr beliebt und ich wurde des öfteren darum gefragt.
Auch wenn die Idee an sich vielleicht schon abgedroschen ist, ich find den Grundgedanken eigentlich nett und man nimmt sich ja gerne ein paar Erinnerungen mit - sofern man sich nicht in das besagte Tuch geschneuzt hat ;-)


Und da diese Tücher ja auch gelegentlich für traurige Tränen verwendet werden, ist dies meine ungeschickte Überleitung zu folgendem...


Der Kater meiner Eltern, natürlich auch in geweisser Weise meiner... eigentlich bin ich da nicht so der Typ der alles im Blog postet, aber es wäre mir auch komisch vorgekommen es nicht zu tun. Drum hier das Bild aber ohne Kommentar.

Noch einen ruhigen Sonntagabend...

Sonntag, 24. Juli 2011

Ja ist denn schon Herbst?

(C) Melanie Eichenauer, 2011. Handzahmer Schmetterling.





Keine Sorge - mich gibt es noch, es ist alles gut ;-)

Warum ich so lange nicht gebloggt habe?
Hmmm... eigentlich blöd zu erklären, natürlich hatte ich einiges zu tun und so ist es noch, aber ich muss zugeben, ich hatte auch einfach darauf vergessen.

Was hat sich getan... wir sind in der Hochzeitsplanung mittlerweile schon sehr weit. Ein paar Details und Kleinigkeiten müssen noch erledigt werden, aber ich glaub, das schaffen wir schon locker.
Ein Fest für bissl über 100 Leute ist halt doch ein wenig aufwändiger ;-)

Ich habe auch in der Zwischenzeit ein paar geniale Bücher gelesen, unser Katze ist zur Meistermäusefängerin avanciert, ich habe einiges gebastelt, mit lieben Freunden eine Stammbar gefunden, wo wir uns in unregelmäßigen Abständen treffen, etc etc etc.

Hier übrigends Fotos von der lieben Tini von LilleTing, die für mich dieses tolle Brauttäschchen entworfen und genäht hat:

Ich bin einfach total hin und weg - es hat meine Vorstellungen bei weitem übertroffen und ich kann es gar nicht erwarten bis diese kleine Kostbarkeit endlich bei mir ist ;-)

So, und an diesem gemütlichen fast herbstlichen Sonntag werd ich mal wieder eine Bloggerrunde drehen und schauen was sich so getan hat. Aber es riecht schon irgendwie nach Herbst, oder? Wir waren eben lange draußen im Regen spazieren und das war herrlich, ich bin ja eher der Herbst- als Sommertyp.
Die Stimmung, das Licht, die Farben - und angenehme Temperaturen, genau meins ;-)

Einen schönen Sonntag,
Melanie

Montag, 15. November 2010

Unser Zuhause... Teil Eins

Hallo Bloggerland,

endlich hab ich es geschafft, mal ein paar Bilder von unserem Zuhause zu machen. Da wir dichten Nebel kombiniert mit Sonne hatten, konnte ich mal wieder ein bißchen natürliches Licht einfangen. Da wir auf der Schattenseite sind (im Sommer haben wir erst gegen abend die Sonne direkt im Raum), ist das bei uns nicht so leicht.

Hier also mal ein paar Fotos von unserem offenen Wohnzimmer, auf der anderen Seite dieses Raumes befindet sich nämlich die offene Küche und Essecke, alles in einem.

Unsere Wohnung befindet sich in einem stillgelegtem Bauernhof, die Felder werden zwar noch betrieben, aber seit einem Jahr gibt es keine Wirtschaft mehr. Wir befinden uns auf ca. 640 m Höhe und haben einen tollen Ausblick über einen Teil von Oberösterreich.

Ich wünsche euch eine tolle Woche,
entspannte Grüße (heute ist mein freier Tag *gg*),
Melanie



Die Wand links haben wir nach eigenen Ideen gestaltet. Das Bild ist ein Wandsticker, der bewegtes Wasser zeigt.

Hier wird immer gemütlich ferngeschaut, meist kämpfen wir um den besten Platz - die Ottomane.

Die Vorhänge hab ich ganz billig erstanden, zwei Stück um fünf Euro.

Die Mediazentrale (neben dem Büro), Stereoanlage, Fernseher, Wii Konsole, Sat Receiver und BluRay Player.

Eines meiner lieblings Dekostücke.

Das Herz hab ich von meiner Mum zum diesjährigen Geburtstag bekommen.

Das Dekofischernetz haben wir um den Raumteiler gespannt.

Ein kleines Bücherregal mit auserwählten Gustostückchen, wir haben in so gut wie jedem Raum Bücher, da wir bei de Leseratten sind.

Alle diese Bücher kann ich nur empfehlen. :-)

Dienstag, 9. November 2010

Lieblingszeitschriften

(C) M. Eichenauer, 2010.


Ach, ich würde viel lieber meine tolle neue Wolle herzeigen, aber immer wenn ich nachhause komme, ist es finster und Fotos mit künstlichem Licht gefallen mir nicht.
Drum hier nur ein kleines Bild zu meinem anderen Lieblingsthema:

DEKO ZEITSCHRIFTEN

Welche sind eure Favoriten?
Welche könnt ihr empfehlen?

Früher hab ich mir alles was mir unterkam gekauft, aber ich habe einfach keinen Platz mehr, also hab ich mir seit einem Jahr brav reduziert und lese nur noch die Wohnen & Garten.
Seit kurzem ist aber noch eine zweite Zeitschrift dazu gekommen, nämlich die Country. Die kommt aber nur alle 2 Monate heraus, ist also nicht so schlimm ;-)

Und auch eine Schlagzeile wert...
morgen sind mein Schatz und ich fünf Jahre zusammen, das werden wir natürlich feiern und gehen schick essen in das Restaurant in das wir jedes Jahr gehen: "Knapp am Eck" nennt sich der "Wirt", ein spitzen Lokal. Total gemütlich und das Essen hat 5 Sterne Wert.
Der Name kommt daher, weil der Wirt direkt an einem Hauseck sich befindet, in der Altstadt von Steyr. Die Hompage ist auch einen Blick wert, die haben immer so tolle und witzige Themen: www.knappameck.at


Eine schöne restliche Woche,
Melanie

Sonntag, 7. November 2010

Gemütlicher Sonntag

Hallo Bloggerland :)

Ein gemütlicher Sonntag ist das heute, wenn ich ihn auch wieder alleine verbringen muss, zumindest den Nachmittag. Mein Schatz hat wieder viel zu tun in der Redaktion und daher heißt es auch heute für ihn arbeiten. Aber ich hab mir jetzt ein Täschen Kaffee gemacht, werde eure Posts lesen und nebenbei guck ich auch ein bißchen Plattfuß, die Kult-Filmreihe mit Bud Spencer läuft heute bis am Abend. Ich liiiebe diese Filme.

Eigentlich würd ich euch ja auch gerne zeigen, was ich in der letzten Zeit so gehandarbeitet habe, aber da es alles Geschenke sind, möcht ich nicht zu viel verraten ;-)
Dafür möcht ich gerne mit euch folgende Seite teilen... vielleicht kennt ihr sie ja schon, ich hab sie gestern entdeckt und bin total begeistert.

www.nadelspiel.com
Die Seite wurde von der sympatischen Elizza gemacht und dass die Dame aus Österreich ist freut mich um so mehr. Auf Nadelspiel.Com findet ihr viele tolle und leicht nachzumachende Anleitungen zum Stricken, Filzen und Häkeln. Die Anleitungen gibts auch größtenteils mit Videos, was total super umgesetzt wurde, so ist auch für Anfänger was dabei, bzw. kann man viel dazulernen.
Einen Babyschuh möcht ich heute noch ausprobieren, sollte relativ schnell gehen.

Und morgen ist es endlich soweit.... ich hole mein Ballkleid ab. Von der länge her wurde es noch gekürzt, ach ich freu mich ja schon so! Zum Ballkleid hab ich mir ja auch noch Schuhe und eine Tasche dazugenommen. Ich muss sagen, ich hab mich wie ein Promi gefühlt, als ich dort vor einer Woche saß und so toll beraten und bedient wurde. Eigentlich dachte ich mir, ich besorg mir günstige Schuhe, weil ich ein Sportschuhtyp bin und sonst nicht weiß was ich mit so edlen Teilen anfangen soll, aber da das Kleid auf den dazugehörigen Schuh angepasst wurde (von der Länge) habe ich mich entschlossen, doch gleich im Geschäft die Passenden auszusuchen. 60 Euro für Ballschuhe... war nicht mein Plan, aber ich muss zugeben, man merkt wirklich einen Unterschied. Ich kann ja überhaupt nicht mit hohen Schuhen gehen, aber die sind total super, passen perfekt und man fühlt sich nicht wie in hohen Schuhen. Außerdem ist der Verschluss total praktisch. Es sind nämlich Riemchen-Schuhe, die normalerweise umständlich zu öffnen und schließen sind, aber die haben einen kleinen Trick, nämlich ein Häkchen. So gehts ganz schnell.
Nächsten Samstag ist dann der große Ball, das wird ein stressiger Tag, Vormittag hab ich noch ein Shooting, dann den Termin beim Friseur, dann assistiere ich nochmal bei einem Shooting und dann hab ich meinen Termin bei der Visagistin. Ich dachte mir wenn schon, denn schon ;-)

Einen erholsamen restlichen Sonntag wünsch ich euch,
Melanie

Montag, 27. September 2010

Vorstellrunde 1 - Unsere Katze

(C) Melanie Eichenauer.




Das ist Baby.... die wir eigentlich Emily nennen wollten, aber sie hat sich diesen Namen ausgesucht und er passt auch perfekt. Obwohl sie jetzt schon 4 Jahre alt ist, ist und bleibt sie trotzdem ein Baby.

Ich sitze hier gerade mit einer Tasse Tee und hab überlegt, worüber ich denn posten könnte. Meine Filzschuhe sind noch nicht ganz fertig, und meine Kamera hat Michi gerade in Beschlag, drumm könnt ich auch grad gar keine Fotos davon machen.
Also dachte ich mir, da dieses Blog auf Deutsch ja noch sehr frisch ist, mach ich mal eine Vorstellrunde.
Und hier ist also Runde 1 :-)
 Unser kleinstes Familienmitglied:
(C) Melanie Eichenauer. Baby.

 Schräge Facts:
- Sie hört auf ihren Namen
- Man kann mit ihr draußen spazieren gehen wie mit einem Hund
- Sie hat 2 eigene Bettchen. Eine Schachtel mit Decke im Schlafzimmer und ein Blumenkissen im Arbeitsraum
- Sie spielt so lange bis sie vor Erschöpfung fast umfällt
- Jetzt gerade liegt sie halb auf meiner rechten Hand und erdrückt mich fast mit Liebe... :-)
- Sie schnarcht
- Sie kann sich beamen... ehrlich... war sie gerade noch im Schlafzimmer, steht sie plötzlich im Vorraum... sehr unheimlich.
- Sie kann schräg an Wänden laufen... wir nennen sie deshalb auch Matrix-Katze ... ;-)
- Sie ist ganz schön "patschert" wie wir Österreicher sagen... Katzen sollten ja eigentlich einen sehr guten Sinn fürs Balancieren haben... sie eher nicht....
- Sie ist 'ne Tratschtante... was die oft den ganzen Tag erzählt...
- Eigentlich ist sie eher eine Wohnungskatze, darf aber fast jeden Tag raus (zwar freilaufend aber in Begleitung), und 2 mal hat sie schon eine Maus gefangen.
- Und ihre Spielmäuse werden masakriert. Denen zieht sie das Fell ab und das Plastik darunter wird in Einzelteile zerkaut... a bissl sadistisch die Kleine ;-)
- Sie hat so ein weiches Fell, dass selbst die Tierärzte immer in Verzückung geraten "So ein weiches Fell, wie ein Haserl"
- Autofahren findet sie zum kotzen und kacken...
- Sie hat eine eigene Spielkiste aus der sie ihre Spielsachen auch immer holt, aber seltsamer Weise nicht wieder einräumt.

(C) Melanie Eichenauer.
Wir haben sie damals von einem Pferdehof geholt. Sie war die einzige von ihrem Wurf, die noch keiner wollte. Die Kids am Hof waren aber ganz vernarrt in sie und haben sie immer rumgezerrt und getragen... nicht sehr liebevoll, drum mag sie das Tragen auch bis heute noch nicht wirklich. Aber da sie ja eh fast "bei Fuß" geht, braucht man das ja auch nicht.

So, jetzt sitzt sie sich gerade wieder penetrant vor den Laptop, das heißt wohl ich soll Schluss machen.

Eine schöne Woche,

Melanie